Frühstück mit der JU-Ortenau

Über Rente, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit diskutierte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß bei einem gemeinsamen Frühstück im evangelischen Jugendheim Geroldseck auf dem Schönberg mit Mitgliedern der Jungen Union Ortenau. (Aufn. Zähringer)
Über Rente, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit diskutierte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß bei einem gemeinsamen Frühstück im evangelischen Jugendheim Geroldseck auf dem Schönberg mit Mitgliedern der Jungen Union Ortenau. (Aufn. Zähringer)

Peter Weiß: L 104 Sasbach-Wyhl wird saniert

Die Streckenabschnitt L 104 zwischen Sasbach a.K. und Wyhl a.K. wird voraussichtlich ab 2017 saniert werden. Das hat Bundestagsabgeordneter Peter Weiß auf Nachfrage von Landesverkehrsminister Winfried Hermann erfahren. Er hat die beiden Bürgermeister Jürgen Scheiding (Sasbach a.K.) und Joachim Ruth (Wyhl a.K.) darüber informiert. In einem Schreiben an den Minister hatte er um die Aufnahme des Straßenabschnitts in das Erhaltungsprogramm des Landes für das Haushaltsjahr 2017 als Sanierungsmaßnahme gebeten.

„Der Streckenabschnitt ist derzeit in einem sehr schlechten Zustand. Eine Sanierung ist daher dringend notwendig. Es freut mich, dass das Land bereits im kommenden Jahr mit den Arbeiten beginnen möchte“, so Peter Weiß. Vor dem Hintergrund des abgefahrenen Fahrbandrandes ist eine Sanierung der L104 dringend notwendig. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ist durch den aktuellen Zustand stark gefährdet. Die Umsetzung soll dann im kommenden Jahr in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erfolgen.

Für ein Jahr in die USA: Bewerbung noch bis Mitte September möglich

Peter Weiß ruft zur Teilnahme am Parlamentarischen-
Patenschafts-Programm auf

Bewerbungen für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm sollten jetzt bald abgegeben werden. Dazu ruft Bundestagsabgeordneter Peter Weiß auf. Das Austauschprogramm wird vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress gemeinsam getragen und von verschiedenen Austauschorganisationen durchgeführt. Der Bundestag vergibt auch im Jahr 2017/18 wieder 360 Stipendien für ein Austauschjahr in den USA, davon 285 für Schülerinnen und Schüler und 75 für junge Berufstätige. Eine Bewerbung für das Schuljahr 2017/18 ist noch bis zum 16. September 2016 möglich. Peter Weiß ist seit etlichen Jahren einer der Paten für das Austauschprogramm.

Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die örtliche High School. Die jungen Berufstätigen nehmen am Unterricht eines Community Colleges oder einer vergleichbaren Bildungs-stätte teil und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Gemeinsam mit Mühlenbachs Bürgermeister Karl Burger und der PPP-Teilnehmerin aus dem Schuljahr 2014/15, Fenja Graff, hat Bundestagsabgeordneter Peter Weiß im März die diesjährige Stipendiatin Viktoria Buchholz in ihr Auslandsjahr in die USA verabschiedet. Die 19-Jährige, die in diesem Sommer ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau in Baiersbronn-Obertal abschließt, wird dort bei einer Gastfamilie wohnen, ein halbes Jahr lang ein College besuchen und ein halbes Jahr lang ein bezahltes Praktikum in der Hotelbranche absolvieren. „Die Stipendiaten werden das Leben in einer amerikanischen Familie kennen lernen und wertvolle Erfahrungen für ihre eigene berufliche und private Entwicklung machen“, wirbt Bundestagsabgeordneter Peter Weiß für die Teilnahme an dem Austauschprogramm.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag: 31.7.2017) mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind und ihre Schulausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (Stichtag: 31.7.2017) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt höchstens 24 Jahre alt sein.

Das Bewerbungsverfahren wird von erfahrenen Austauschorganisationen im Auftrag des Deutschen Bundestages durchgeführt. Interessenten können sich nicht nur per Post, sondern auch online bewerben. Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm finden sich unter http://www.bundestag.de/ppp/. Gerne stehen auch der Abgeordnete und sein Wahlkreisbüro für weitere Fragen zum Programm zur Verfügung.

Gemeinsam mit Mühlenbachs Bürgermeister Karl Burger und der PPP-Teilnehmerin aus dem Schuljahr 2014/15, Fenja Graff, hat Bundestagsabgeordneter Peter Weiß im März die diesjährige Stipendiatin Viktoria Buchholz in ihr Auslandsjahr in die USA verabschiedet. Bewerbungen für das kommende Schuljahr 2017/18 sind noch bis zum 16. September 2016 möglich. Unser Bild zeigt v.l.n.r. Bürgermeister Karl Burger, Viktoria Buchholz, Fenja Graff und den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß. (Aufn. Zähringer)
Gemeinsam mit Mühlenbachs Bürgermeister Karl Burger und der PPP-Teilnehmerin aus dem Schuljahr 2014/15, Fenja Graff, hat Bundestagsabgeordneter Peter Weiß im März die diesjährige Stipendiatin Viktoria Buchholz in ihr Auslandsjahr in die USA verabschiedet. Bewerbungen für das kommende Schuljahr 2017/18 sind noch bis zum 16. September 2016 möglich. Unser Bild zeigt v.l.n.r. Bürgermeister Karl Burger, Viktoria Buchholz, Fenja Graff und den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß.
(Aufn. Zähringer)

Peter Weiß besuchte Auswanderergemeinde

Große Sorgen: Mangel an Medikamente

Die dramatische Verschlechterung der Versorgungslage mit Lebensmitteln und Medikamenten hat auch die Colonia Tovar erreicht, die einst vor 173 Jahren von Auswanderern hauptsächlich vom Kaiserstuhl und aus dem Breisgau gegründet wurde. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß hat zusammen mit dem deutschen Botschafter in Venezuela Stefan Herzberg in den vergangenen Tagen die Colonia Tovar besucht und sich mit den Nachfahren der einstigen Auswanderer, die bis heute die Traditionen ihrer südbadischen Heimat pflegen, getroffen.

Dabei wurde ihnen ein neuer Verein vorgestellt, der der eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten der Colonia Tovar zusammen mit den Nachbargemeinden sein soll, um die Lebenslage zu verbessern. „Vor allem junge Leute wollen heute Venezuela und die Colonia Tovar wegen der schlechten Zukunftsperspektiven verlassen“, stellte Peter Weiß fest. Deshalb sei es wichtig, für die Menschen berufliche Perspektiven zu eröffnen. Das Erlernen der deutschen Sprache wird in Tovar mittlerweile durch eine Privatinitiative angeboten. Zwei junge Tovarerinnen, die durch Hilfe des Goethe-Instituts und des Deutschen-Akademischen-Auslandsdienstes ihre Sprachkenntnisse in Deutschland vertiefen konnten, betreiben jetzt in ihrer Heimat den Sprachunterricht.

Bei seinem vom deutschen Auswärtigen Amt angeregten Venezuela-Besuch hat Peter Weiß zusammen mit dem sozialdemokratischen Lateinamerikabeauftragten in Gesprächen mit der Regierung, dem Parlament, der Kirche und der Caritas die Möglichkeit geprüft, durch ein Hilfsprogramm der EU zumindest den großen Mangel an lebenswichtigen Medikamenten abzumildern. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hat Peter Weiß dem Freundeskreis Colonia Tovar in Endingen einen ausführlichen Bericht über die Lage im Land und speziell in der einstigen Auswanderergemeinde zukommen lassen.

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß informierte sich bei den Nachkommen der einstigen Auswanderer in der Colonia Tovar über die dramatische Versorgungslage in Venezuela. Unser Bild zeigt in der Mitte Peter Weiß, rechts neben ihm die Tovarer Gemeinderätin Heidi Collin, links neben ihm die Leiterin des Archivs der Auswanderergeschichte Alexandra Collin und dem deutschen Botschafter in Venezuela Stefan Herzberg.
Bundestagsabgeordneter Peter Weiß informierte sich bei den Nachkommen der einstigen Auswanderer in der Colonia Tovar über die dramatische Versorgungslage in Venezuela. Unser Bild zeigt in der Mitte Peter Weiß, rechts neben ihm die Tovarer Gemeinderätin Heidi Collin, links neben ihm die Leiterin des Archivs der Auswanderergeschichte Alexandra Collin und dem deutschen Botschafter in Venezuela Stefan Herzberg. (Aufn.: Rodriguez)
Bundestagsabgeordneter Peter Weiß traf  im venezolanischen Parlament die neue für Colonia Tovar zuständige Abgeordnete Karin Salanova Rueda.
Bundestagsabgeordneter Peter Weiß traf im venezolanischen Parlament die neue für Colonia Tovar zuständige Abgeordnete Karin Salanova Rueda. (Aufn.: ZVG)

Besuch der Firma Marquardt

Die Teilnehmer der Sommertour der CDU-Sozialausschüsse Südbaden besuchten zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Gabriele Schmidt und Peter Weiß die Auszubildendenwerkstatt  der Firma Marquardt in Rietheim. Aufnahme: Andreas Schiehle
Die Teilnehmer der Sommertour der CDU-Sozialausschüsse Südbaden besuchten zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Gabriele Schmidt und Peter Weiß die Auszubildendenwerkstatt der Firma Marquardt in Rietheim.
Aufnahme: Andreas Schiehle

Peter Weiß: Planungsrecht für Autobahnausbau kommt

BVWP-Entwurf passiert Bundeskabinett

Der sechsspurige Ausbau der Bundesautobahn A5 zwischen Freiburg und Offenburg ist erneut ein Stück näher gerückt: Wie Bundestagsabgeordneter Peter Weiß mitteilt, hat der überarbeitete Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) heute das Bundeskabinett passiert. In diesem Entwurf ist für den Ausbau der Bundesautobahn A5 ein Planungsrecht vorgesehen. „Jetzt können wir direkt nach der Sommerpause mit den parlamentarischen Beratungen im Deutschen Bundestag beginnen“, freut sich der Abgeordnete. Im Oktober soll es eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses zum neuen BVWP-Entwurf geben. Bis Ende des Jahres 2016 will der Deutsche Bundestag das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen haben. Bei den Beratungen will Peter Weiß versuchen, nach dem erfolgreichen ersten Schritt zur Höherstufung des Autobahnausbaus zwischen Offenburg und Freiburg, eine weitere Hochstufung zu erreichen.

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat im überarbeiteten Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) für den sechsstreifen Ausbau der Bundesautobahn ein Planungsrecht vorsehen.  War im ersten Entwurf dieser Autobahnabschnitt nur für den weiteren Bedarf vorgesehen, wird im neuen Entwurf die nächst höhere Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass die Aktionen der gesamten Region, der Landkreise, der Gemeinden, der Kommunen und Verbände in Sachen Autobahnausbau einen ersten Erfolg erreichen konnten“, erklärte Peter Weiß.

Wie der Abgeordnete erklärte, könne mit der Einräumung des Planungsrechts nun die Planung für den Autobahnausbau mit den Planungen für den Bau des 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn parallel zur Autobahn gemeinsam und koordiniert erfolgen. „Damit wird eine zentrale Forderung unserer Region erfüllt“, betont Peter Weiß.

Der Abgeordnete macht jedoch deutlich, dass er sich weiterhin dafür einsetzen wird, dass zumindest ein Teil der Strecke zwischen Offenburg und Freiburg zusätzlich für den „vordringlichen Bedarf“ vorgesehen wird. Diese Kategorie würde erlauben, dass in den kommenden Jahren nicht nur die Planung, sondern auch der tatsächliche Ausbau auf sechs Fahrstreifen erfolgen könnte.

Peter Weiß neuer Vorsitzender der Deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß ist zum neuen Vorsitzenden der Deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe bestellt worden. Die Parlamentariergruppe mit Abgeordneten aller im Bundestag vertretenen Parteien ist vor allem für die Beziehungen zum brasilianischen Parlament zuständig, kümmert sich aber auch um die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen.

„Angesichts der Größe und Bedeutung Brasiliens und der Präsenz vieler deutscher Unternehmen wird der Ausbau der Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen ein zentrales Thema der Arbeit der Deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe werden“, erklärt Peter Weiß. Auch viele Firmen aus dem Wahlkreis seien in Brasilien engagiert oder mit eigenen Werken vertreten. „Da ergeben sich jetzt für meine Arbeit viele Synergieeffekte“, freut sich Peter Weiß. Außerdem steht Brasilien wegen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Zeichen weltweiter Aufmerksamkeit.

Brasiliens Botschafterin in Berlin Maria Luiza Ribeiro Viotti gratulierte Bundestagsabgeordnetem Peter Weiß zur Übernahme des Vorsitzes der Deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe. (Auf.: Frank Zwiener)
Brasiliens Botschafterin in Berlin Maria Luiza Ribeiro Viotti gratulierte Bundestagsabgeordnetem Peter Weiß zur Übernahme des Vorsitzes der Deutsch-brasilianischen Parlamentariergruppe.
(Auf.: Frank Zwiener)

Peter Weiß und Kordula Kovac informieren in Sasbach: Wein- und Obstbauern werden stärker im Kampf gegen Kirschessigfliege unterstützt

Durch konkrete Maßnahmen werden heimische Landwirte zukünftig stärker im Kampf gegen die Kirschessigfliege unterstützt. Das konnten Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und seine Parlamentskollegin Kordula Kovac bei einem Treffen mit Vertretern des regionalen Wein- und Obstbaus in Sasbach a.K. berichten. Durch das unbeständige feucht-warme Klima sind Winzer und Obstbauern im aktuellen Jahr besonders stark betroffen. „Die Kirschessigfliege stellt unsere heimische Landwirtschaft auch in diesem Jahr vor große Herausforderungen. Es ist daher Aufgabe der Politik, die betroffenen Wein- und Obstbauern tatkräftig in ihrem Kampf zu unterstützen“, betonte Peter Weiß.

So soll es für Baden-Württemberg ein neues Modellvorhaben zur Einnetzung von Obstbäumen geben. Dies wurde vor kurzem durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) genehmigt. Ebenfalls wurde eine Notfallzulassung für das Pflanzenschutzmittel „Karate Zeon“ mittlerweile genehmigt. Darüber hinaus ist für Baden-Württemberg einen Feldversuch mit der Fraßstimulanz „Combi-Protect“ und dem Pflanzenschutzmittel „SpinTor“ geplant. „Alle diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Befall durch die Kirschessigfliege schnell und spürbar einzudämmen“, berichteten die beiden Abgeordneten.

Kovac hat sich als Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages und weinbaupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits im Problemjahr 2014 intensiv um die Bekämpfung der Kirschessigfliege engagiert. „Wir wollen, dass auch zukünftig in unserer Region Wein- und Obstbau betrieben wird. Darum ist es wichtig, dass wir unseren Landwirten die nötigen Mittel an die Hand geben um gegen die Kirschessigfliege vorzugehen“, so Kordula Kovac.

Die Kirschessigfliege gilt in der Landwirtschaft als Schädling, da sie die reifenden Früchte schädigt. Durch ihre enorm schnelle Vermehrung können große Schäden verursacht werden. Der kurze Generationszyklus der Kirschessigfliege macht sie zu einem mit heutigen Insektiziden schwer bekämpfbaren Insekt

Bildtext: Durch konkrete Maßnahmen werden heimische Landwirte zukünftig stärker im Kampf gegen die Kirschessigfliege unterstützt. Das konnten Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und seine Parlamentskollegin Kordula Kovac bei einem Treffen mit Vertretern des regionalen Wein- und Obstbaus in Sasbach a.K. berichten. Unser Bild zeigt v.l.n.r. die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac, den Sasbacher Bürgermeister Jürgen Scheiding, den Präsidenten des Badischen Weinbauverbandes Kilian Schneider, sowie Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. (Aufn. Zähringer)
Durch konkrete Maßnahmen werden heimische Landwirte zukünftig stärker im Kampf gegen die Kirschessigfliege unterstützt. Das konnten Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und seine Parlamentskollegin Kordula Kovac bei einem Treffen mit Vertretern des regionalen Wein- und Obstbaus in Sasbach a.K. berichten. Unser Bild zeigt v.l.n.r. die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac, den Sasbacher Bürgermeister Jürgen Scheiding, den Präsidenten des Badischen Weinbauverbandes Kilian Schneider, sowie Bundestagsabgeordneter Peter Weiß.
(Aufn. Zähringer)

Besuch des Projekts KompAss im Landkreis Waldshut

Die Bundestagsabgeordneten Gabriele Schmidt und Peter Weiß (beide CDU) besuchten im Rahmen der CDA-Sommertour den Behringer-Hof in Murg

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Gabriele Schmidt und Peter Weiß machten während ihrer Sommertour der CDA-Südbaden Station auf dem Behringer-Hof in Murg-Hänner, um sich über das Projekt „KompAss“ der Lebenshilfe Südschwarzwald e.V. zu informieren. Zu Beginn gaben Heidi und Joachim Behringer bei einem Rundgang einen Einblick in die Arbeit und das Leben auf ihrem Hof. Der Behringer-Hof ist bekannt für seine Planwagenfahrten sowie sein soziales Engagement, so in der Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Südschwarzwald e.V.. Besonders beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten hier von der Initiative Rollikutscher, welche als Abteilung der Lebenshilfe geführt wird und auf dem Behringer-Hof beheimatet ist. Hierbei handelt es sich um eine Kutscher-Ausbildung speziell für Rollstuhlfahrer, für welche ein rollstuhlgerechter Planwagen zur Verfügung gestellt wird. „Eine aktive und gleichberechtigte Teilnahme ist für uns zentral“, so Uli Pfeiffer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Südschwarzwald e.V..
Auf dem Behringer-Hof sind außerdem Teilnehmer des Projekts KompAss beschäftigt. Das Pilotprojekt der Lebenshilfe Südschwarzwald e.V. besteht seit April 2015 und dient der beruflichen Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. Ziel von KompAss ist die Schaffung wohnortnaher, dezentraler und inklusiver Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung unter Nutzung des „Persönlichen Budgets“. Kerstin Axt, Leiterin des Fachbereichs Arbeit informierte über die Anläufe des Projekts, welches durch Aktion Mensch gefördert  wird und von der Lebenshilfe Südschwarzwald in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Waldshut und der GWA (gemeinnützige Gesellschaft zur beruflichen Wiedereingliederung) erarbeitet wurde.
Kerstin Axt berichtete, dass sich besonders junge Menschen mit psychischer Behinderung für KompAss interessieren. Sie sehen für sich in diesem Projekt offenbar eine Alternative zu bereits bestehenden Angeboten. Die Teilnehmer des Projekts erhalten eine individuelle Begleitung und Förderung sowie die notwendige Assistenz. Sie werden so intensiv wie notwendig im Trainingsbetrieb gefördert und begleitet. Die späteren Arbeitsplätze, als auch die Trainingsplätze, befinden sich ausnahmslos in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Uli Pfeiffer und Kerstin Axt bedauerten, dass das Persönliche Budget in der Praxis kaum umgesetzt wird. „Für KompAss ist das Persönliche Budget Dreh- und Angelpunkt. Es ermöglicht eine flexible Gestaltung auf dem Weg zum Leistungsziel – in unserem Fall auf dem Weg in eine reguläre Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“, so Kerstin Axt.
Derzeit umfasst das Projekt 18 Teilnehmer und 10 Beschäftigungsgeber. Interessenten für das Projekt gibt es noch mehr. „Wir würden gerne mehr Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Projekt ermöglichen. Leider sind wir derzeit in der Situation, dass wir Interessenten zurückweisen müssen, da wir keine Fachkräfte zur Begleitung der Teilnehmer finden.“ Der Fachkräftemangel im Landkreis Waldshut sei ein großes Problem, schilderte Uli Pfeiffer.

Das Persönliche Budget:

Die Leistungsform des Persönlichen Budgets wurde mit dem Neunten Buch Sozialgesetzbeuch (SGB IX) zum 1. Juli 2001 eingeführt. Menschen mit Behinderung können von den Rehabilitationsträgern anstelle von Dienst- oder Sachleistungen zur Teilhabe ein Budget wählen. Hieraus bezahlen sie die Aufwendungen, die zur Deckung ihres persönlichen Hilfebedarfs erforderlich sind. Damit werden Menschen mit Behinderung zu Budgetnehmern oder Budgetnehmerinnen, die den „Einkauf“ der Leistungen eigenverantwortlich, selbständig und selbstbestimmt regeln können. Als Experten in eigener Sache entscheiden sie so selbst, welche Hilfen für sie am besten sind und welcher Dienst und welche Person zu dem von ihnen gewünschten Zeitpunkt eine Leistung erbringen soll. Diese Wahlfreiheit fördert die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung.
Bild (privat), von links:  Joachim Behringer, Uli Pfeiffer, Geschäftsführer Lebenshilfe Südschwarzwald e.V., Gabriele Schmidt MdB, Peter Weiß MdB, Heidi Behringer, Kerstin Axt, Leitung Fachbereich Arbeit Lebenshilfe Südschwarzwald e.V., Thomas Dörflinger MdB und Bertram Weis, Landratsamt Waldshut.
Bild (privat), von links: Joachim Behringer, Uli Pfeiffer, Geschäftsführer Lebenshilfe Südschwarzwald e.V., Gabriele Schmidt MdB, Peter Weiß MdB, Heidi Behringer, Kerstin Axt, Leitung Fachbereich Arbeit Lebenshilfe Südschwarzwald e.V., Thomas Dörflinger MdB und Bertram Weis, Landratsamt Waldshut.

 

Peter Weiß: Bund unterstützt Sprachförderung

Mehrere Einrichtungen im Landkreis Emmendingen profitieren von dem Anfang Januar gestarteten Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Der Bund hat bereits in den vergangenen vier Jahren mit der Offensive „Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kita Sprache & Integration“ Kindertageseinrichtungen, die von Kindern mit besonders hohem Sprachförderbedarf besucht werden, gefördert. Diese Förderung wird mit dem neuen Programm nun fortgeführt. Das teilt Bundestagsabgeordneter Peter Weiß mit. Konkret profitieren der Kindergarten St. Jakobus in Denzlingen, die Kindergärten St. Josef und St. Johannes in Emmendingen, sowie der Kindergarten St. Franziskus in Teningen und der Kindergarten St. Josef und die Kindertagesstätte Spielinsel in Waldkirch von den Fördermitteln.

Mit dem Programm unterstützt der Bund die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kitas. „Das Programm richtet sich hauptsächlich an Einrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden“, teilt der Abgeordnete weiter mit. Diese wurden im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens und in Abstimmung mit den Ländern ausgewählt. Weitere Informationen zum Bundesprogramm gibt es auch im Internet unter http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/.