Peter Weiß bei Grafmüller in Freiamt

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß besichtigt gemeinsam mit CDU-Verbände Freiamt und Sexau Schotterwerk in Freiamt

Gemeinsam mit den CDU-Verbänden Freiamt und Sexau hat Bundestagsabgeordneter Peter Weiß das Schotterwerk der Firma Grafmüller in Freiamt-Keppenbach besichtigt. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Hannes und Sybilla Grafmüller führten durch ihren Betrieb.

Hannes Grafmüller, der auch Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Ortenaukreis ist, erläuterte die Firmengeschichte: „Seit 1965 produzieren wir hier im Schotterwerk in Freiamt-Keppenbach“. Seit der Modernisierung des Schotterwerkes im Jahre 1980 sei die Firma in ihrem Materialangebot noch flexibler. „Das moderne Brechwerk schafft in einem einzigen Arbeitsgang über das Rüttelsieb acht unterschiedliche Körnungen“, erläuterte er. Der Einbau dieses Materials eignet sich besonders als wasserdurchlässiger und widerstandsfähiger Belag für Straßen, Wege und Plätze. Die Belieferung der Kunden übernehme ein firmeneigener Fuhrpark.

Für die Zukunft sei es wichtig, dass der Breitbandausbau vorangetrieben werde. „Wir sind in unserer täglichen Arbeit auf eine schnelle Datenübertragungsrate angewiesen. Bisher jedoch ist hier am Standort kein Ausbau des Breitbandnetzes geplant“, sagte Hannes Grafmüller. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß sagte zu, sich in dafür einzusetzen. „Gerade die mittelständischen Betriebe bilden das Rückgrat unserer ländlichen Region. Wir müssen daher alles tun, damit das so bleibt“, betonte er in diesem Zusammenhang.

Die Firma Grafmüller wurde 1962 in Zell a.H. gegründet. Bis heute ist dort auch ihr Sitz. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 2004 werden Sibylla und Hannes Grafmüller Geschäftsführer. Die Firma bedient mittlerweile die Sparten Hoch-, Tiefbau, Schlüsselfertigbau, Garten- und Landschaftsbau, sowie Tankstellenbau und beschäftigt über 90 Mitarbeiter.

 

Gemeinsam mit den CDU-Verbänden Freiamt und Sexau hat Bundestagabgeordneter Peter Weiß das Schotterwerk der Firma Grafmüller in Freiamt-Keppenbach besichtigt. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Hannes und Sybilla Grafmüller führten durch ihren Betrieb. Unser Bild zeigt die Besuchergruppe im Schotterwerk.
(Aufn. Zähringer)

 

„Wir kämpfen um jede Stimme“

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl spricht auf Einladung von Peter Weiß in Lahr

„Wir kämpfen um jede Stimme bis zum Wahlsonntag“ – das betonte der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzender und Innenminister Thomas Strobl bei seinem Wahlkampfauftritt bei der Firma HEWE in Lahr. Eingeladen hatte ihn Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. „Mit Peter Weiß haben sie einen Abgeordneten, der sich bereits seit vielen Jahren in Berlin für seinen Wahlkreis stark macht. Wenn sie also Peter Weiß und der CDU am kommenden Sonntag ihre Stimme geben, können sie nichts falsch machen“, so Strobl weiter. Die Wahl sei noch nicht gewonnen und populistischen Parolen von rechts oder links müsse man entschieden entgegentreten.

Thomas Strobl ging in seiner Rede weniger auf die Bundespolitik ein, sondern lobte vielmehr die Verdienste der CDU auf Landesebene: „Man merkt wieder, dass die CDU in Baden-Württemberg mitregiert. Und das ist gut für das Land“. Die solide Haushaltspolitik der schwarzen Null und des Schuldenabbaus sei ein Verdienst seiner Partei. „Ohne uns würden wieder Schulden gemacht“, erläuterte er.

Europa dürfe in Deutschland nicht schlecht geredet werden. „Niemand profitiert von Europa mehr als Deutschland. Und in Deutschland profitiert niemand mehr von Europa als Baden-Württemberg“, so der CDU-Landesvorsitzende. Vier von fünf hier gebauten Autos würden exportiert. „Und das ist bei den vielen Firmen auch in ihrer Region nicht anders. Baden-Württemberg brauche deshalb für Kinder und Jugendliche auch die beste Bildung und Ausbildung. „Das ist entscheidend im internationalen Wettbewerb“, so Strobl.

Auch bei der inneren Sicherheit gehe das Land mit 1.500 neuen Polizeistellen bis 2019 voran. „Wir haben auch die Ausrüstung unserer Polizei entschieden verbessert und werden dies auch weiterhin tun“, so Strobl. Er verwies dabei auch auf die Bodycams, mit denen spätestens ab dem Jahr 2018 alle Polizeibeamten in Baden-Württemberg ausgerüstet sein sollen. „Alle Tests zeigen, dass dadurch die Gewalt gegen Polizisten deutlich gesenkt werden kann“, sagte er.

Und auch für die Digitalisierung gebe die Landesregierung in den nächsten Jahren rund eine Milliarde Euro aus: „Wir brauchen schnelles Internet bis zu letzten Schwarzwaldhof“, so Strobl.

„Ich bin froh, dass mit Thomas Strobl endlich wieder ein CDU-Minister in Bade-Württemberg für die wichtigen Themen innere Sicherheit und Digitalisierung verantwortlich ist. Ich freue mich sehr, dass er mich im Wahlkampf unterstützt“, betonte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß abschließend. Die zahlreichen Zuhörer forderte er auf bis zum Wahlsonntag um jede Stimme zu werben: „Es ist noch nichts entschieden“.

„Wir kämpfen um jede Stimme bis zum Wahlsonntag“ – das betonte der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzender und Innenminister Thomas Strobl bei seinem Wahlkampfauftritt bei der Firma HEWE in Lahr. Eingeladen hatte ihn Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Unser Bild zeigt Innenminister Thomas Strobl (li.) und Peter Weiß (re.). Aufn. Zähringer

EU-Kommissar zu Gast bei Peter Weiß in Weisweil

Einen flammenden Appell für ein starkes Europa richtete EU-Kommissar Günther H. Oettinger bei einer Wahlkampfveranstaltung des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß an die rund 100 Gäste, die beim Hofladen Zeisset in Weisweil zusammengekommen waren. „Wir müssen bei der Bundestagswahl unserer Kanzlerin Angela Merkel den Rücken stärken, damit sie unsere deutsche Position für gemeinsame Werte und Ziele in Europa durchsetzen kann“; erklärte Oettinger. Zudem rief er dazu auf, seinen langjährigen Freund Peter Weiß wieder mit einem starken Ergebnis als Wahlkreisabgeordneter in den Deutschen Bundestag zu entsenden.

Unser Bild zeigt bei der Veranstaltung in Weisweil (v.l.n.r.:) den früheren Kreisrat Erich Schwär, den früheren Landtagsabgeordneten Alfred Haas, Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, Hofladen-Inhaberin Jutta Zeisset, EU-Kommissar Günter H. Oettinger, Weisweils Bürgermeister Michael Baumann und CDU-Kreisvorsitzenden Marcel Schwehr. Aufnahme: Dominique Weiß

Zum Tod von Heiner Geißler

„Heiner Geißler war über Jahrzehnte einer der wichtigsten gesellschaftspolitischen Impulsgeber unseres Landes. Wie kaum einem anderen gelang es ihm, eine konservative, zutiefst wertorientierte Haltung mit kreativem Fortschrittsgeist zu verbinden.

Die Einführung des Erziehungsgeldes sowie der damals noch unter dem Begriff „Erziehungsurlaub“ firmierende Elternzeit und die Anrechnung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung erfolgten in seiner Zeit als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. Was heute wie ein Bündel neuer familienpolitischer Leistung erscheint, markierte einen mitunter steinigen gesellschaftspolitischen Aufbruch mit dem Übergang vom traditionellen Familienverständnis zum auch heute von der Union vertretenen und für diese identitätsprägenden Familienbild mit der im Zentrum stehenden Wahlfreiheit der Lebensmodelle.

Mit Heiner Geißler untrennbar verbunden ist auch die Diskussion um die Neubestimmung der „Sozialen Frage“, in der er die soziale Bedürftigkeit von Menschen weit über klassische Parameter wie materielle Sicherheit hinausgehend definierte und zugleich die Grenzen traditioneller staatlicher Sozialpolitik herausarbeitete. Bereits in seiner Zeit als Sozialminister in Rheinland-Pfalz war Geißler er einer der ersten gewesen, der die Bedeutung von Sozialstationen als Struktur erkannte, die Menschen ein Leben in größtmöglicher Unabhängigkeit belässt, statt sie in Einrichtungen zu versorgen.

Unermüdlich hat er die Einordnung politischen Handelns in ein Wertegerüst eingefordert und verdeutlicht und damit einen Gegenpol gegen Politikkonzepte der Beliebigkeit gebildet. Heiner Geißler und seine prägenden Impulse werden der Arbeitnehmergruppe, deren Mitglied er war, und der gesamten Unionsfamilie sehr fehlen.“

Peter Weiß: Temporäre Seitenstreifenfreigabe ermöglichen

Bundestagsabgeordneter setzt sich in Berlin für Übergangslösung bis zum sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A5 ein

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß setzt sich dafür ein, dass auf der Bundesautobahn A5 nach Abschluss der derzeitig laufenden Erneuerungsarbeiten für die Fahrbahnen das System zur temporären Seitenstreifenfreigabe eingesetzt wird. Das hat er in einem Brief an den im Bundesverkehrsministerium für Baden-Württemberg zuständigen Staatssekretär Norbert Barthle vorgeschlagen.

„Im Hinblick auf einen säteren sechsstreifigen Ausbau werden die Erneuerungsarbeiten so ausgeführt, dass später bei vorliegendem Baurecht nur noch der jeweilige Standstreifen angebaut werden muss. Ich begrüße sehr dieses Vorgehen der Straßenbauverwaltung“, erläutert Peter Weiß. In diesem Zusammenhang stelle sich die Frage, ob im Zuge der Erneuerungsarbeiten gleichzeitig das System zur temporären Seitenstreifenfreigabe realisiert werden könne. „Angesichts der starken Zunahme des Verkehrs wäre das dringend notwendig. So könnte in der Übergangszeit bis zu einem sechsstreifigen Ausbau die erneuerte Fahrbahn optimal genutzt werden“, so der Abgeordnete.

Temporäre Seitenstreifenfreigabe bedeutet, dass bei sehr starker Verkehrsbelastung der Autobahn auch die Seitenstreifen als fünfte und sechste Fahrspur mitbenutzt werden dürfen. In einigen Bundesländern wird dieses Verfahren bereits getestet.

„Um es klipp und klar zu sagen: Die Seitenstreifenfreigabe ist für mich nur eine Übergangslösung. Eine endgültige Lösung ist nur der Ausbau der Autobahn auf sechs Streifen“, betont Peter Weiß. Er ist zuversichtlich, dass seine Anregung aufgegriffen wird und schon bald die erneuerten Seitenstreifen – zumindest vorübergehend – für den Verkehr genutzt werden kann.