Peter Weiß: Höherer Mindestlohn stärkt die Qualität in der Pflege

Das Ergebnis der Pflege-Kommission in der Pflege ist ein positives Signal für die Beschäftigten

Die zweite Pflegekommission hat heute ihre Arbeit abgeschlossen und eine Anhebung des Mindestlohns in der Pflege beschlossen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Peter Weiß:

„Die vereinbarte Anhebung des Mindestlohns für Hilfskräfte in der Pflege ist ein positives Signal an alle Beschäftigten und stärkt langfristig die Qualität in der Pflege. Das Verhandlungsergebnis zeigt, dass sich der Mindestlohn in der Pflege und dessen Festlegung in einer aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern paritätisch besetzten Kommission bewährt hat.

Neu ist, dass sich der Mindestlohn auf alle Tätigkeiten erstreckt, die überwiegend im Zusammenhang mit der Pflege stehen. Damit wird der Kreis der Personen, die vom Mindestlohn profitieren werden, deutlich erweitert.

Durch den Branchenmindestlohn wird so ein Lohnwettbewerb zu Lasten der Beschäftigten verhindert. Er steigert aber auch insgesamt die Attraktivität für diese Berufe. Wer eine für unsere Gesellschaft unverzichtbare Arbeit verrichtet, für den sollte auch ein fairer und gerechter Lohn selbstverständlich sein. Vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs in dieser Branche werden wir mit der Erhöhung des Pflege-Mindestlohns langfristig die Qualität in der Pflege sichern können.

Gemeinsam mit den Sozialpartner müssen wir aber auch jetzt dafür sorgen, die Rahmenbedingungen in den Pflegeberufen weiter zu verbessern. Die Frage der Vergütung spielt dabei sicherlich eine entscheidende Rolle. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Steigerung der Wertschätzung für diese Berufe in der Gesellschaft sind weitere Punkte.“

Hintergrund: Für das Jahr 2010 hatte eine Pflegekommission erstmals einen Mindestlohn für Pflegehilfskräfte vereinbart. Die Pflegekommission besteht aus Vertretern der privaten, öffentlich-rechtlichen sowie kirchlichen Pflegeeinrichtungen. Arbeitgeber bzw. Dienstgeber sowie Arbeitnehmer bzw. Dienstnehmer sind paritätisch vertreten. Der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte wird nach dem aktuellen Beschluss der Pflegekommission zum 01.01.2015 auf 9,40 Euro (West) bzw. 8,65 Euro ‚(Ost) angehoben. Bis zum Januar 2017 soll er auf 10,20 Euro (West) bzw. 9,50 (Ost) steigen.

Peter Weiß mit Kordula Kovac auf Agrartour im Schuttertal

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß besuchte mit dem südbadischen Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Kordula Kovac den Betrieb von Martin Müllerleile

Im Rahmen der diesjährigen Agrartour besuchten die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Kordula Kovac vier unterschiedliche Betriebe im Wahlkreis Emmendingen-Lahr. Dabei wurde auch der Betrieb von Martin Müllerleile im Schuttertal besichtigt. Koordiniert wird die Agrartour vom BLHV. Vor Ort haben auch der Vizepräsident des BLHV, Karl Silberer und örtliche Landwirte am Besuch teilgenommen. Der Betrieb von Brigitte und Martin Müllerleile hat sich auf die Verarbeitung von Schwarzwälder Fleisch- und Wurstspezialitäten spezialisiert und wird in neunter Generation geführt. Die Direktvermarktung inklusive Beratung ist ein Schwerpunkt. Der Betrieb ist eigenständig von der Aufzucht bis über die Verarbeitung und den Verkauf im eigenen Hofladen selbst zuständig. Die Direktvermarktung durch den eigenen Hofladen ist die Haupteinnahmequelle des Betriebs. „Für gutes Fleisch aus der Region, nehmen unsere Kunden auch einen längeren Anfahrtsweg in Kauf“, erzählte Martin Müllerleile. 50% der Kundschaft kommen von außerhalb. Der Betrieb benutzt keine Geschmacksverstärker und besitzt eine eigene Räucherkammer. “Die Sensibilität für hochwertiges Essen ist hoch“, so Müllerleile. Speziell in der Nahrungsmittelbranche wies Martin Müllerleile auf die Herausforderungen und hohen Ansprüche hin. „Die Landwirtschaft ist für den ländlichen Raum ein bedeutender Wirtschaftszweig“, so der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß. Kordula Kovac erklärte zu ihrem Entschluss in den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft zu gehen, dass„ es für mich wichtig war die südbadischen Interessen im Ausschuss in Berlin zu vertreten“. Bei der Besichtigung des Hofs wurde auch über das Baugesetzbuch geredet. „Die Vorschriften für den Außenbereich, müssen überdacht werden. Hier wäre eine Lockerung des Gesetzes wünschenswert“, gab Karl Silberer zu bedenken. Schließlich kommt es oft vor, dass heutzutage drei Generationen auf dem Hof leben. Bisher seien die Hürden für eine dritte Wohnung auf dem Hof sehr hoch. Dies könnte dazu führen, dass Kinder sich gegen ein Leben auf dem Hof entscheiden. Die Bundestagsabgeordneten nahmen sich den Anliegen der Landwirte an. „Ich werde die südbadischen Interessen in Berlin vertreten“, sagte Kordula Kovac zum Ende der Besichtigung.

Das Bild zeigt im Hofladen von Martin Müllereile (v.l.n.r) den Vizepräsi-denten des BLHV Karl Silberer, Hofbesitzer Martin Müllerleile, die Bun-destagsabgeordneten Kordula Kovac und Peter Weiß, sowie Otmar Kö-nig vom BLHV und die ehemalige Bezirksvorsitzende der Landfrauen Ursula Eisenbeis. Aufnahme: Plaueln
Das Bild zeigt im Hofladen von Martin Müllereile (v.l.n.r) den Vizepräsi-denten des BLHV Karl Silberer, Hofbesitzer Martin Müllerleile, die Bun-destagsabgeordneten Kordula Kovac und Peter Weiß, sowie Otmar Kö-nig vom BLHV und die ehemalige Bezirksvorsitzende der Landfrauen Ursula Eisenbeis.
Aufnahme: Plaueln

Peter Weiß mit Kordula Kovac auf Agrartour in den Reben von Hecklingen

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß besucht mit dem südbadischen Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Kordula Kovac, den Betrieb von Andreas Binkert

Im Rahmen der diesjährigen Agrartour besuchten die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Kordula Kovac vier unterschiedliche Betriebe im Wahlkreis Emmendingen-Lahr. Dabei wurde auch der Betrieb von Andreas Binkert in Hecklingen besichtigt.

Koordiniert wird die Agrartour vom BLHV.

Vor Ort haben auch Georg Meier vom Unternehmen Südgetreide, sowie örtliche Winzer teilgenommen. Nachdem der Betrieb die Schweinezucht aufgegeben hat, widmet sich Andreas Binkert dem Saatmais. „Es ist mit großen Verlusten beim Saatmais zu rechnen“, berichtete Georg Meier vom Unternehmen Südgetreide. Grund zur Sorge bereitet den Landwirten die Erdraupe, welche den Saatmais befällt. Zunächst oberirdisch und im weiteren Verlauf unter der Erde frisst sich die Raupe durch die Wurzel des Saatmais‘. Damit sorgt sie für ein Absterben der Pflanze. Bei einem Besuch der Anbaufläche von Andreas Binkert wurde das Ausmaß der Lage ersichtlich. Teilweise sind ganze Reihenabschnitte durch die Raupen zerstört worden. Da die Beizung verboten ist, sind die Landwirte der Erdraupe ausgeliefert. Der dadurch entstehende Gesamtschaden „geht an die Millionenhöhe“, so Georg Meier. In der Region am Oberrhein sind insgesamt über 18.000 Hektar betroffen. Könnte man ein Granulat anwenden, hätte man laut Andreas Binkert „volle Körbe vorzuweisen“. „Es muss sich in ein paar Bereichen was ändern“, berichtete Kordula Kovac.

Denkbar wäre eine Sondergenehmigung durch das Bundesumweltamt und der Bundestelle für Chemikalien (BfC). Anschließend wurden noch die Rebenanlagen oberhalb von Hecklingen besichtigt. Ein ernstzunehmendes Problem bereitet den Winzern die Kirschessigfliege. „Gerade für Winzer im Nebenerwerb ist die Kirschessigfliege eine Bedrohung“ sagte Mathias Meier, Vorsitzender der Winzergenossenschaft Bombach-Hecklingen-Kenzingen. Die Kosten zur Bekämpfung gehen den Winzern im Nebenerwerb vom Gewinn ab. Es müssen von politischer Seite aus Maßnahmen zur Unterstützung getroffen werden. Die Wartezeit für Mittel gegen die Kirschessigfliege muss verkürzt werden, „sonst ist die Katastrophe perfekt“, so Meier. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß machte auch deutlich, dass „man den Winzern helfen muss und das Land Flagge zeigen muss“. „Hier ist auch die Landesregierung in der Verantwortung, die für die Landwirtschaft zuständig ist“, sagten die Bundestagsabgeordneten. Kordula Kovac sagte aber auch, dass „Gespräche mit zuständigen Politikern auf Bundesebene geplant seien, um auf die Probleme der südbadischen Winzer und Landwirte einzugehen“.

Das Bild zeigt in der ersten Reihe (v.l.n.r) bei den Rebanlagen oberhalb von Hecklingen, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, den Kreisvorsitzenden des BLHV in Emmendingen, Stefan Engler, Andreas Binkert und die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac Aufnahme: Plaueln
Das Bild zeigt in der ersten Reihe (v.l.n.r) bei den Rebanlagen oberhalb von Hecklingen, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, den Kreisvorsitzenden des BLHV in Emmendingen, Stefan Engler, Andreas Binkert und die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac
Aufnahme: Plaueln

 

Peter Weiß mit Kordula Kovac auf Agrartour in Haslach-Simonswald

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß besuchte mit dem südbadischen Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Kordula Kovac, den Betrieb der Familie Weis

Im Rahmen der diesjährigen Agrartour besuchten die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Kordula Kovac vier unterschiedliche Betriebe im Wahlkreis Emmendingen-Lahr. Dabei wurde auch der Betrieb der Familie Weis in Haslach-Simonswald besichtigt.

Koordiniert wird die Agrartour vom BLHV.

Der Betrieb von Familie Weis ist seit 1991 Vollerwerbsbetrieb und vor drei Jahren von der Milchkuhhaltung auf Rinderhaltung umgestiegen. Die 72 Hektar große Fläche schließt eine Waldfläche von 44 Hektar ein. Neben dem landwirtschaftlichen Betrieb hat die Familien Weis im Tourismus eine weitere Einnahmequelle. Der Umstieg von Milchviehhaltung auf Rinder hat mit dem damaligen Milchstreik begonnen. „Das war nicht in meinem Sinn. Es werden keine Lebensmittel weggeschmissen“, berichtete Ludwig Weis. Der Betrieb der Familie Weis ist einer der wenigen Vollerwerbshöfe im Simonswälder Tal. Die Landwirte werden bei Offenhaltung der Flächen auch von den Gemeinden unterstützt. Darüber hinaus gibt es eine Interessengemeinschaft, die aus kommunalen Mitteln finanziert wird und zur Lebensqualität und Aufrechterhaltung des Landschaftsbildes im Simonswälder Tal beitragen soll. Ursula Weis stellte die Situation in Ferien auf dem Bauernhof vor. Die Familie bietet drei Zimmer in verschiedenen Größen an. Mit über 250 Übernachtungen pro Zimmer und pro Jahr weist man eine gute Auslastung auf. 95% Prozent der Besucher sind Stammgäste. Längere Aufenthalte sind die Ausnahme. In der Regel kommen die Besucher für wenige Tage, dafür aber öfter im Jahr. Ein Urlaub auf dem Bauernhof bei der Familie Weis ist unter der Internetpräsenz http://www.zweitaelerland.de online Buchbar. Ein Problem mit dem die Landwirte im ländlichen Raum zu kämpfen haben ist der Netzausbau. Um wettbewerbsfähig zu sein, ist es wichtig über schnelles Internet zu verfügen. „Es würde dem Urlaub auf dem Bauernhof nochmal einen Schub geben“, so Ursula Weis. „Die digitale Agenda ist auf unserer Liste“, berichteten die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Kordula Kovac.

Das Bild zeigt, vor dem Hof von Familie Weis in der ersten Reihe (v.l.n.r.) Ludwig und Ursula Weis, Besitzer des Weismartinshofs, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac und den Ortsvorsitzenden des BLHV Franz Paul Stratz Aufnahme: Plaueln
Das Bild zeigt, vor dem Hof von Familie Weis in der ersten Reihe (v.l.n.r.) Ludwig und Ursula Weis, Besitzer des Weismartinshofs, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac und den Ortsvorsitzenden des BLHV Franz Paul Stratz
Aufnahme: Plaueln

 

Peter Weiß zu Gast beim Hoffest in Teningen-Köndringen

Das diesjährige Hoffest auf dem Ramstalhof in Teningen-Köndringen war wieder ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Zu den Besuchern, die die Köstlichkeiten aus heimischer Produktion genossen, gehörten auch Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und Teningens Bürgermeister Heinz Rudolf Hagenacker. Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Bürgermeister Heinz Rudolf Hagenacker, Hofinhaber Stefan Engler und den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß auf dem Hofgelände vor der Strohballenburg, die beim Hoffest ein Anziehungspunkt für die Kinder war.

 

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Peter Weiß zu Besuch bei den Badischen Stahlwerken in Kehl

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß informiert sich mit dem Vorsitzenden des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise über das Projekt der gestuften Ausbildung und der Fachkräftegewinnung aus Frankreich.

Zusammen mit dem Vorsitzenden des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit besuchte der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß die Badischen Stahlwerke in Kehl. Im Mittelpunkt des Besuchs stand dabei die Ausbildung von jungen Fachkräften aus dem Elsass. Im Rahmen der gestuften Ausbildung haben die jungen Franzosen die Möglichkeit, bereits nach 2 Jahren eine vollwertige Ausbildung abzuschließen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit nach den zwei Jahren noch weitere 1,5 Jahre anzuhängen, um die Ausbildung mit dem Industriemechaniker oder dem Verfahrensmechaniker abschließen zu können. Während der Ausbildung werden die Franzosen von der Jugendberufshilfe Ortenau e.V sozialpädagogisch betreut. Die Kosten der Betreuung übernimmt die Agentur für Arbeit in Offenburg. Auf die Frage warum die jungen Franzosen ausgerechnet nach Deutschland kommen gab es eine klare Antwort. „Die Perspektiven sind in Deutschland im Moment deutlich besser und die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich mit über 20% sehr hoch“. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß würdigte das Engagement von Bernd Wiegele als ein „beeindruckendes Beispiel für die Region am Oberrhein und ein Beleg für das Funktionieren der grenzüberschreitenden Fachkräftegewinnung in der Region“. Außerdem „helfen wir unserem Nachbarn aus Frankreich und geben der jungen Generation eine gute Perspektive für die berufliche Zukunft“. Bernd Wiegele verwies auch darauf, dass „das Ziel am Ende der Ausbildung die Übernahme der jungen Franzosen in das Unternehmen ist“.

Das Bild zeigt (v.l.n.r.) den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, Ge-schäftsführer Bernd Wiegele, die ersten Französischen Teilnehmer des Projekts, welche nachdem Praktikum Anfang September mit der Ausbil-dung beginnen werden und den Vorsitzenden des Vorstands der Bunde-sagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise.
Das Bild zeigt (v.l.n.r.) den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, Geschäftsführer Bernd Wiegele, die ersten Französischen Teilnehmer des Projekts, welche nachdem Praktikum Anfang September mit der Ausbil-dung beginnen werden und den Vorsitzenden des Vorstands der Bunde-sagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise.

 

Peter Weiß mit verkehrspolitischem Sprecher in Herbolzheim

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß mit Vertretern der Politik aus Bund und Land, sowie kommunalen Politikern beim Besuch des Streckenabschnitts der Rheintalbahn in Herbolzheim

Zusammen mit dem neuen verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ulrich Lange, dem Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestags Steffen Bilger besuchte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß den Streckenabschnitt der Rheintalbahn bei Herbolzheim. Am Treffen nahmen auch die Landtagsabgeordneten Nicole Razavi, Volker Schebesta und Marcel Schwehr. sowie die Bürgermeister, der entlang der Rheintalbahn liegenden Gemeinden teil. Zu Beginn machte Bürgermeister Ernst Schilling aus Herbolzheim deutlich, dass man bei der Wahl der Strecke für das dritte und vierte Gleis den Menschen beachten sollte, um ein „menschengerechtes Leben“ zu garantieren. Dies würde mit einem Bau des dritten und vierten Gleises entlang der derzeit bestehenden Strecke der Rheintalbahn nicht möglich sein.

„Es war mir wichtig, den Besuch in Herbolzheim wahrzunehmen und mir vor Ort ein Bild von der Situation machen zu können“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher Ulrich Lange und verwies auf das parlamentarische Verfahren, welches bereits in Gange ist. Der Projektbeirat, indem sich Vertreter von Bund, Land, Deutsche Bahn und Gemeinden wiederfinden, sei „ein gutes Instrument zum konstruktiven Austausch“, so Ulrich Lange. Weiterhin wurde ebenfalls über die Finanzierung des Vorhabens durch den Bund gesprochen. Dabei sprach sich Ulrich Lange dafür aus, „dass auch das Land einen Anteil an den Kosten zur Finanzierung des Vorhabens beitragen muss.“ Peter Weiß erklärte, dass „eine klare Positionierung und Bekenntnis der Landespolitik gebraucht wird, um einen Beschluss im Bundestag zu erwirken.“ Von der Landesseite stelle die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur Nicole Razavi fest, dass „die CDU im Landtag im Einklang mit dem Bund, dieselbe Meinung im Land vertritt“. Die Zusage der alten Landesregierung zu einer 50 Prozent Beteiligung werde jüngst durch die neue Landesregierung in Frage gestellt. Um die verschiedenen Argumente neutral beurteilen zu können, wurde das Büro Ewen aus Hessen mit der Aufbereitung der verschiedenen Argumente und Sachlagen beauftragt. „Ich bin erfreut, dass die Gemeinden dem Vorschlag zur Begutachtung offen gegenüberstehen“, so der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß. Der Besuch in Herbolzheim mit Politikern aus Bund und dem Land zeige auch, „wie wichtig uns das Anliegen ist, sowohl von bundespolitischer- als auch landespolitischer Sicht“, erklärte Nicole Razavi. „Ich nehme Ihre Anliegen mit nach Berlin“, sagte Ulrich Lange und konnte sich am Ende bei einer Führung entlang der Strecke am Bahnhof in Herbolzheim ein Bild über das dringende Anliegen verschaffen.

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Das Bild zeigt am Bahnhof von Herbolzheim (v.l.n.r) den Landtagsabgeordneten Marcel Schwehr, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß, die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi, den verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion Ulrich Lange, Bürgermeister Ernst Schilling und den Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger.

 

Peter Weiß informiert sich über das VERAH Programm in der Arztpraxis bei Dr. Doris Reinhardt und Horst Elsaeßer in Friesenheim

Peter Weiß mit VERAH Claudia Rees unterwegs in Friesenheim

Gemeinsam mit der Allgemeinärztin Dr. med. Doris Reinhardt, dem Pressesprecher der AOK Freiburg Frank Kölble, und der VERAH-Mitarbeiterin Claudia Rees informierte sich Bundestagsabgeordneter Peter Weiß über das VERAH Konzept in der Praxis von Dr. med. Doris Reinhardt und Dr. med. Horst Elsaeßer. Dabei war gleichzeitig auch ein Hausbesuch mit der VERAH Claudia Rees möglich. Besucht wurde Anneliese Kaufmann (89), alleinstehend und verwitwet. Die VERAH übernimmt neben medizinischen Aufgaben auch anderweitige Aufgaben und erkundigt sich über den Zustand der Patientin. Die Versorgungsassistentin kümmert sich um beispielsweise den Blutdruck, das Anlegen von Verbänden, das Verabreichen von Spritzen und über die Kontrolle der Einnahme von verschiedenen Medikamenten. Die Hausbesuche finden in der Regel einmal pro Woche oder nach Bedarf des Patienten statt. „Wir sind flexibel bei der Terminvereinbarung“, erzählt Claudia Rees. Anneliese Kaufmann betonte auch „Ich werde gut durch die VERAH betreut“. Neben der Versorgungsassistentin kümmern sich auch die Familie, die Sozialstation und das nähere Umfeld um Anneliese Kaufmann. Das Essen kommt auf Rädern und der Einkauf wird mit Hilfe von Haushaltshelferinnen organisiert. Durch einen Fragebogen erkundigt sich Claudia Rees, ob der Patient in der Lage ist sich selbst zu verwalten. „Wenn die Versorgung einmal nicht gewährleistet ist, wird nach einer Lösung gesucht um die Versorgung zu gewährleisten“, so Claudia Rees. Nach dem Hausbesuch erläuterten die Ärzte Dr. med. Doris Reinhard und Dr. med. Horst Elsaeßer in der Praxis den Grund für den Entschluss eine Mitarbeiterin zur VERAH fortbilden zu lassen. „Die VERAH entlastet uns Ärzte deutlich“ hoben Dr. med. Doris Reinhardt und Dr. med. Horst Elsaeßer hervor. Waren es vor einigen Jahren noch bis zu 20 Hausbesuche in der Woche, konnten diese mit Hilfe der VERAH auf 3-5 reduziert werden. Die VERAH trägt auch dazu bei, dem Ärztemangel entgegen zu wirken. Die VERAH war für die Ärzte „nur vorstellbar, wenn die künftige Versorgungsassistentin aus der eigenen Praxis kommt“. Die VERAH nimmt den Ärzten circa ein Drittel der Arbeit ab und hat um die 10 Hausbesuche in der Woche. Der Pressesprecher der AOK, Frank Kölble verwies auch darauf, dass man mit der VERAH „die Versorgungssicherheit gewährleisten wolle“ und das die VERAH bei der Pflegeplanung sehr wichtig sei.

Die Ausbildung umfasst 200 Theoriestunden und zusätzliche Praxisstunden im Rahmen von Hospitationen in verschiedenen Arztpraxen. Darüber hinaus wird am Ende eine praxisorientierte Hausarbeit verfasst. Die Ausbildungsdauer beträgt 6-9 Monate. Die Module umfassen dabei ein breites Spektrum von Präventionsmanagement, Wundmanagement, Gesundheitsmanagement und weiteren, wichtigen Modulen. Voraussetzung für die Fortbildung ist eine abgeschlossene Ausbildung als medizinische Fachangestellte oder einem anderen medizinischen Fachberuf.

 

Das Bild zeigt (v.l.n.r.) VERAH Patientin Anneliese Kaufmann, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Claudia Rees, VERAH in der Arztpraxis von Dr. med. Doris Reinhardt und Dr. med. Horst Elsaeßer
Das Bild zeigt (v.l.n.r.) VERAH Patientin Anneliese Kaufmann, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Claudia Rees, VERAH in der Arztpraxis von Dr. med. Doris Reinhardt und Dr. med. Horst Elsaeßer

 

 

Peter Weiß besucht mit der Parlamentarischen Staatssekretärin den MDK-Baden-Württemberg in Lahr

Peter Weiß und die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Ingrid Fischbach im Gespräch mit dem MDK Baden-Württemberg in Lahr

Das MDK Baden-Württemberg ist der unabhängige begutachtungs- und beratungsdienst der sozialen Pflegeversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung in Baden-Württemberg. Bei einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und der Parlamentarischen Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Ingrid Fischbach berichteten der Geschäftsführer Erik Scherb und sein Stellvertreter Andreas Klein über die Aufgaben und die Bedeutung des MDK-Baden-Württemberg. Die Hauptverwaltung des MDK Baden-Württemberg befindet sich in Lahr. Mit über einer Millionen Aufträge gehört der MDK zu einer wichtigen Institution im Gesundheitswesen. Knapp die Hälfte der Aufträge entfallen auf Stationäre Leistungen, gefolgt von Aufträgen in der Pflege und der Arbeitsunfähigkeit.Um sich einen Überblick über das Dienstleistungsangebot und der Beurteilung des Aufgabengebiets zu verschaffen, hat der MDK eine Versichertenbefragung durchgeführt. Die hohe Rücklaufquote lässt eindeutige Aussagen zu. So bescheinigen 92% der befragten, dass sie mit dem Angebot der Pflegebegutachtung einverstanden sind. „Damit werden Vorbehalte gegenüber MDK Gutachten widerlegt“ so der Geschäftsführer Erik Scherb und sein Stellvertreter Andreas Klein.

Weiterhin wurde auch über den Pflegebedürftigkeitsbegriff gesprochen. Im Rahmen des Pflegebedürftigkeitsbegriffs beteiligt sich der MDK an einer Studie, die von der Universität Bremen durchgeführt wird. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegeben. Neben dem MDK wird auch der GKV-Spitzenverband an der Studie teilnehmen. Das bisherige System der drei Pflegestufen soll durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Die Studie soll den Versorgungsaufwand ermitteln, den die neuen Pflegegrade in Pflegeeinrichtungen auslösen. Das System hat „den Menschen mehr im Blick“ erklärte Ingrid Fischbach.

Ein weiteres Thema auf der Agenda war die Entbürokratisierung von Pflegeeinrichtungen. Es wird geprüft, ob MDK, Heimaufsicht und Gesundheitsamt an einem gemeinsamen Termin zeitgleich prüfen. Bisher haben die Termine getrennt stattgefunden. Man erhofft sich eine Entlastung bei gemeinsamen Terminen. Das Modellprojekt soll dabei die Vor- und Nachteile offen legen. Erik Scherb betonte, dass man „ein System entwickeln will, bei dem Heime ordentlich geprüft werden, es keine Doppelungen gibt und die Heime nicht zusätzlich belastet werden.“ Auf die Anfrage ob die von der Politik vorgesehenen Reformen auch in der Praxis umsetzbar sind, gab es eine eindeutige Antwort. „Das wird uns gelingen, weil wir es wollen“ sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach. „Die zusätzlichen Leistungen werden um 2,4 Milliarden Euro erweitert“ berichtete Peter Weiß. Für die laufende Legislaturperiode werden „sechs Milliarden Euro an zusätzliche Mittel eingeplant“, so Ingrid Fischbach.

Das Foto zeigt (v.l.n.r) den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, die Parlamentarische Staatsekretärin im Gesundheitsministerium Ingrid Fischbach, Andreas Klein stellvertretender Geschäftsführer und den Geschäftsführer Erik Scherb, beim Informationsaustausch in der Hauptzentrale des MDK Baden-Württemberg in Lahr.
Das Foto zeigt (v.l.n.r) den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, die Parlamentarische Staatsekretärin im Gesundheitsministerium Ingrid Fischbach, Andreas Klein stellvertretender Geschäftsführer und den Geschäftsführer Erik Scherb, beim Informationsaustausch in der Hauptzentrale des MDK Baden-Württemberg in Lahr.