Peru und Costa Rica zu Besuch in Deutschland

Teilnehmer des „Weltwärts“-Programms aus Peru und Costa Rica treffen Peter Weiß

Zwei Teilnehmerinnen des Austauschprogramms „Süd Nord: Vamos!“ aus Peru und Costa Rica besuchte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Gemeinsam sprachen sie über ihren internationalen Freiwilligen Dienst in Deutschland. Das durch Bundesmittel finanzierte Programm ermöglicht es engagierten Menschen aus dem Ausland ein Freiwilligendienst in der Bundesrepublik zu absolvieren. Die Freiwilligen werden Gastfamilien zugeteilt und an die vereinbarten Arbeitsstellen verteilt.

 

Miriam Grethel Mamani Ramos ist studierte Erzieherin und stammt aus der peruanischen Region Puno. In ihrer Heimat arbeitet sie in einem Kinderheim in Lima. Seit August vergangenen Jahres kümmert sie sich in der katholischen St. Peter & Paul Kindertagestätte in Lahr um Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Sie ist nach Deutschland gekommen, um neue Einblicke in die erzieherische Arbeit zu gewinnen, zudem reizte sie die deutsche Kultur und Sprache. Durch die Arbeit mit den Kindern kam sie schnell in Kontakt mit der deutschen Sprache. Peter Weiß zeigte sich von der Integrationsleistung und der Begeisterung für und von den Kindern stark beeindruckt. Die zweite im Bunde, Maria Fernanda Iacheco aus Costa Rica, studiert in ihrer Heimat frühkindliche Pädagogik und hat sich sehr bewusst für einen Freiwilligendienst in Deutschland entschieden. Sie erzählte Peter Weiß, dass sie als Schülerin bereits Deutschland besucht hatte und seither das Ziel gefasst hatte erneut Deutschland zu besuchen. Als sie über Freunde von diesem Programm erfuhr, war zwei Tage später die Bewerbung versendet worden. Beide Erzieherinnen fühlen sich in ihn Deutschland sehr wohl und schätzen vor allem die Pünktlichkeit und die deutsche Gastfreundschaft. Allerdings vermissen sie ihre die südamerikanische Leichtigkeit und Spontanität.

Den internationalen Freiwilligen Dienst empfinden diese internationale Zusammenarbeit als große Bereicherung für ihre Persönlichkeit und berufliche Bildung. Dank diesem Programm ist eine Möglichkeit geschaffen worden über nationale Grenzen hinweg Einblicke in die Ausübung verschiedener Berufe zu gewinnen. Alle drei betonten, dass in Zeiten des Isolationismus Begegnungen im Kleinen wie diese, helfen die Mauern in den Köpfen einzureisen. Insbesondere die Arbeit mit Kindern gibt diesen einen neuen Blick auf deren noch so kleine Welt. Notwendig dazu sind aber Familien, die bereit sind ausländischer Freiwilliger aufzunehmen.

Die internationalen Freiwilligendienste, die der Bund aus dem Programm „Weltwärts“ fördert, gibt jungen Leuten Gelegenheit, in verschiedenen Ländern der Welt Erfahrungen zu sammeln. Seit einigen Jahren ist das Programm auch offen für Freiwilligendienste in Deutschland selbst.

Zwei Teilnehmerinnen des Austauschprogramms „Süd Nord: Vamos!“ aus Peru und Costa Rica besuchte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Unser Bildt zeigt Miriam Grethel Mamani Ramos und Maria Fernanda Iacheco mit Peter Weiß.
Zwei Teilnehmerinnen des Austauschprogramms „Süd Nord: Vamos!“ aus Peru und Costa Rica besuchte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Unser Bildt zeigt Miriam Grethel Mamani Ramos und Maria Fernanda Iacheco mit Peter Weiß.