Peter Weiß: Frankreich spricht sich für Europa und gegen den rechtsextremen Front National Marine le Pens aus

Bundestagsabgeordneter erfreut über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich – Ein gutes Zeichen für die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Mit Spannung wurde der Ausgang des zweiten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen in Frankreich erwartet. Zur Auswahl standen neben dem nationalistischen Kurs von Marine Le Pen des Front National der wirtschaftsliberale und europafreundliche Kurs von Emmanuel Macron. Beide erzielten im ersten Wahlgang die meisten Stimmen.

„Der auf Falschaussagen und Ängsten schürende Wahlkampf von Marine Le Pen“ wurde eine klare Absage erteilt. Emmanuel Macron hat sich mit 66 Prozent zu 34 Prozent klar durchgesetzt“, so der Bundestagsabgeordnete.

„Erfreulich sei auch, dass sich unsere elsässischen Freunde im zweiten Wahlgang gegen einen Kurs der Abschottung und Nationalismus von Marine Le Pen ausgesprochen haben“, so der Bundestagsabgeordnete weiter. Ein Ausstieg aus dem Euro und ein Referendum über einen Austritt würden Frankreich und seiner Wirtschaft einen erheblich en Schaden zuführen.

„Spannend sei nun, wie sich der Parteilose Emmanuel Macron aufstellen wird und auf welche Unterstützung er zurückgreifen kann“, so Peter Weiß weiter. Entscheidend hierfür wird die Wahl der Assemblée Nationale, der französischen Nationalversammlung, sein. Die Abgeordneten der Nationalversammlung werden direkt am 11. Juni 2017und wenn nötig in einem zweiten Wahlgang am 18. Juni 2017 gewählt.

„Es wird sich zeigen, ob Emmanuel Macron die Leute um sich scharen kann und die absolute Mehrheit bei den Parlamentswahlen erhält und welche Koalitionen er eingehen wird“, berichtet Peter Weiß. „Nur so könne Macron den Grundstein für seine Präsidentschaft legen“, berichtet der Abgeordnete weiter.