Peter Weiß: Kabinett beschließt Rentenerhöhung um 1,9 und 3,59 Prozent

„Mit der Auszahlung der Renten im Juli 2017 werden die Rentnerinnen und Rentner im Westen 1,90 Prozent und im Osten sogar 3,59 Prozent mehr Rente bekommen, so hat es das Bundeskabinett in seiner heutigen Sitzung beschlossen“, erklärt Bundestagsabgeordneter Peter Weiß, Rentenexperte der CDU/ CSU- Bundestagsfraktion.

Damit werde der Abstand zwischen dem Ost und dem West Rentenwert weiter angeglichen. „Mit der Rentenerhöhung steigt der Rentenwert in den neuen Bundesländern von derzeit 94,1 auf 95,7 Prozent des Westniveaus an“, berichtet Weiß. Damit werde die Schaffung eines gemeinsamen deutschen Rentenrechts noch weiter erleichtert und es können Kosten eingespart werden.

Angesichts der Reformen, die die Bundesregierung in den letzten Jahren auf den Weg gebracht hat und der damit verbundenen zusätzlichen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung durch die Rente mit 63, die Mütterrente und Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und der Reha falle die Erhöhung zudem erstaunlich positiv aus. So hatte man Anfang des Jahres noch mit deutlich niedrigeren Zahlen gerechnet.

„Bereits zum 1. Juli 2016 gab es bei den Renten eine Rekorderhöhung. In den alten Bundesländern wurden die Renten um 4,25 Prozent und in den neuen Bundesländern sogar um 5,95 Prozent erhöht. Eine so kräftige Erhöhung hatte es in den neuen Bundesländern zuletzt vor 20 Jahren gegeben“, so Weiß.

„Die guten und fortlaufend erhöhten Renten zeigen, dass die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland deutlich von der positiven Lohnentwicklung und der guten Entwicklung der Beschäftigungslage profitieren“, so Weiß.