Besuch in Reutlingen: Modelle für eine zukunftsfähige Arbeits- und Berufswelt

Dušan Vesenjak (Prokurist Mypegasus), Jahn Kiehne (Geschäftsführer Mypegasus), Peter Weiß (MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion), Michael Donth (MdB) (v.l.n.r.)

Michael Donth MdB und Peter Weiß MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/Fraktion im Deutschen Bundestag, informieren sich bei Mypegasus

 Mypegasus ist vor 25 Jahren aus einem betrieblichen Konflikt bei Burkhardt+Weber hervorgegangen und ist im Bereich Beschäftigungssicherung und Personaltransfer tätig. Dort werden neue Modelle für eine zukunftsfähige Arbeits- und Berufswelt entwickelt. Als Transfergesellschaft bzw. Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft werden die von der Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmer eines Betriebes temporär beschäftigt. Einen umfassenden Überblick, was die in Reutlingen ansässige Firma leistet, erhielt kürzlich der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Reutlingen Michael Donth. Er hatte seinen Kollegen, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß aus Emmendingen, und Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag in das innovative Unternehmen in seinen Wahlkreis eingeladen. Read More

Mit 95,6 Prozent wiedergewählt

Bei den Vorstandswahlen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gab es nicht nur den überraschenden Wechsel im Fraktionsvorsitz von Volker Kauder zu Ralph Brinkhaus, sondern auch eindeutige Ergebnisse bei weiteren Vorstandsämtern. So wurde Bundestagsabgeordneter Peter Weiß mit 95,6 Prozent der Stimmen von seiner Fraktion im Amt des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales bestätigt und liegt damit in der Spitzengruppe der fünf von insgesamt 23 Arbeitsgruppenvorsitzenden mit den besten Wahlergebnissen. “Ich freue mich, dass meine Arbeit bei meinen Fraktionskolleginnen und -kollegen eine so hohe Anerkennung gefunden hat”, erklärte Peter Weiß nach der Wahl.

Zusätzliche Vorsorge sichert den Lebensstandard im Alter

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat am Mittwoch, 12. September, eine Studie zur Altersversorgung in Deutschland vorgestellt. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß: “Die Studie des DIW offenbart bemerkenswerte Ergebnisse. Nicht neu ist, dass bei vielen Menschen beim Renteneintritt eine Versorgungslücke zutage treten kann. Wichtig ist aber, dass dies in vielen Fällen auch vermieden werden kann. So zeigt die Studie, dass die Lücke dort größer ist, wo der frühestmögliche Zeitpunkt für den Ruhestand gewählt wird. Beim Verbleib im Erwerbsleben bis zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter wird das Risiko einer Lücke deutlich reduziert. Jedes Hinausschieben des Rentenbeginns auch über die Regelaltersgrenze hinaus erhöht die Rente spürbar.

Zudem wird in der Studie deutlich, dass Eigenvorsorge die Lücke schließen kann. Ohne zusätzliche Vorsorge wird es kaum möglich sein, den Lebensstandard zu sichern. Das war auch schon in der Vergangenheit immer so. Die vollständige Sicherung des Lebensstandards war nie die alleinige Aufgabe der gesetzlichen Rente, denn sie hat nie zu 100 Prozent das Arbeitseinkommen ersetzt. Das ließ sich immer nur erreichen im Zusammenspiel mit einer Zusatzversorgung, einer Betriebsrente oder einer Privatvorsorge, zu der auch ein abbezahltes Eigenheim gehören kann. Die Studie offenbart, dass oft nicht in ausreichendem Maße zusätzlich vorgesorgt wird.

Schließlich zeigt die Studie auf, wo noch Handlungsbedarf besteht. Viele Menschen werden von dem aktuellen Rentenpaket profitieren, das die Koalition vor kurzem auf den Weg gebracht hat. Damit werden beispielsweise die Renten von vielen Millionen Frauen verbessert. Auch für Erwerbsunfähige gibt es erhebliche Verbesserungen. Mit den Haltelinien garantieren wir Stabilität bis 2025. Auch für die Zeit danach wird die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine zukunftssichere Alterssicherung sorgen. Wir werden die Ergebnisse der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission abwarten und dann politisch bewerten.”