Peter Weiß: Merkel ist Gewinnerin

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und die zahlreichen Besucher der TV-Übertragung bei der Teninger Firma Kopfmann Elektronik sind überzeugt: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die eindeutige Gewinnerin des Fernsehduells der Kanzlerkandidaten von CDU/CSU und SPD. “Auch wenn die SPD durch eine peinliche Panne bereits vor dem TV-Duell ihren Kandidaten zum Sieger erklären wollte”, so Peter Weiß.

Zusammen mit dem Abgeordneten hatten interessierte Bürger das Duell der beiden Spitzenkandidaten auf Großleinwand verfolgt. Bei einer anschließenden Diskussionsrunde tauschten sie ihre Eindrücke aus.

Peter Weiß ist sich sicher, dass die Bundeskanzlerin vor allem durch ihre Sachkompetenz überzeugt hat. „Angela Merkel ist einfach auf allen Feldern der Politik sicher, klar und überzeugend“, resümiert der Wahlkreisabgeordnete.

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß verfolgte zusammen mit weiteren Besucherinnen und Besuchern das TV-Duell der Kanzlerkandidaten bei der Firma Kopfmann Elektronik in Teningen.
(Aufn. Zähringer)

 

Mehr Engagement für Afrika

Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller zu Gast in Lahr

Mehr Engagement für Afrika forderte Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller bei seinem Besuch in Lahr, zu dem ihn Bundestagsabgeordneter Peter Weiß eingeladen hatte.

In seinem Vortrag in der Kantine des ZeitAreals bezeichnete es Bundesminister Müller als Ziel seiner Idee eines Marschallplans für Afrika, die afrikanischen Staaten in ihrer Eigeninitiative zu unterstützen. „Die jungen Menschen in Afrika sollten in ihren eigenen Ländern eine Zukunftsperspektive finden“, betonte Müller. Das sei das beste Mittel gegen die Flüchtlingsbewegungen. Besonderen Wert legte Müller auf die Unterstützung fairer Handels- und Produktionsbedingungen in den Entwicklungsländern. Bei öffentlichen Beschaffungen in Deutschland müsse zum Beispiel darauf geachtet werden, dass beim Pflastern von Plätzen die Steine aus fairer Produktion stammten. Gleiches gelte für Kaffee oder Kakao. „Hier kann jeder von uns durch sein konkretes Handeln für mehr Gerechtigkeit und Fairness sorgen“; betonte Müller.

Unter dem Motto „Lahr international“ konnte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß drei Beispiele aus der Region für konkrete Entwicklungspartnerschaft vorstellen.

Die Klimapartnerschaft zwischen Lahr und der Partnerstadt Alajuela in Costa-Rica stellte der stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises Lahr-Alajuela Heinz-Dieter Ritzau vor. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgung sowie der  Abwasser- und der Müllentsorgung, die durch Experten aus Lahr begleiteten wurden, werden zu 90 Prozent aus Mitteln des von Müller geführten Entwicklungshilfeministeriums finanziert und hätten sichtbare Erfolge erreicht.

Den Verein „Kinderrechte Afrika“ mit Sitz in Lahr stelle dessen Geschäftsführer Andreas Böning vor. In den Bereichen Kinderrechte, Prävention sexueller Gewalt, Hilfen für Kinder in Gefängnissen, Wiedereingliederung ehemaliger Kindersoldaten und Kampf gegen die Verfolgung von Kindern als Hexen führt der Verein dazu in vier afrikanischen Ländern sieben Projekte mit Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch. Zwei weitere Projekte seien gerade in der Bewilligung.

In diesem Jahr feiert die kirchliche Partnerschaft zwischen der katholischen Pfarrgemeinde Friesenheim und der Pfarrei El Buen Pastor in Callao / Peru ihr 20jähriges Bestehen. Die Leiterin des Perukreises Friesenheim Martina Hamm gab eine Übersicht über die von Friesenheim aus unterstützten Projekte für Straßenkinder und für eine Basis-Gesundheitsversorgung.

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß betonte, dass diese drei Beispiele zeigten, wie sehr sich Menschen für internationale Fragen engagieren und konkrete Hilfe leisten. „Auch vor einer Bundestagswahl sollten wir nicht nur über unsere innenpolitischen Fragen diskutieren, sondern auch unsere internationale Verantwortung betonen“, sagte Weiß.

In der Diskussion griff Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller vor allem auch die Klimadiskussion auf. Klimaschutz sei Aufgabe aller Staaten. „Wenn in China jeden Monat ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb geht, dann ist das für das Weltklima eine Katastrophe“, sagte Müller. Auch zur Bekämpfung der Korruption wurde Müller befragt. Er wolle mit seinem Marschallplan für Afrika daher bewusst reformbereite Regionen unterstützen. „Wo das Geld bei korrupten Potentaten landet statt bei den Armen werden wir keinen Cent in die Staatshaushalte geben“, erklärte der Minister.

Mehr Engagement für Afrika forderte Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller bei seinem Besuch in Lahr, zu dem ihn Bundestagsabgeordneter Peter Weiß eingeladen hatte. Unser Bild zeigt Peter Weiß (links) und Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (rechts).
Aufn.: Maerker

Für ein Jahr in die USA: Bewerbung noch bis Mitte September möglich

Peter Weiß ruft zur Teilnahme am Parlamentarischen-Patenschafts-Programm auf

Bewerbungen für das Parlamentarische-Patenschafts-Programm sollten jetzt bald abgegeben werden. Dazu ruft Bundestagsabgeordneter Peter Weiß auf. Das Austauschprogramm wird vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress gemeinsam getragen und von verschiedenen Austauschorganisationen durchgeführt. Der Bundestag vergibt auch im Jahr 2018/19 wieder 360 Stipendien für ein Austauschjahr in den USA, davon 285 für Schülerinnen und Schüler und 75 für junge Berufstätige. Eine Bewerbung ist noch bis zum 15. September 2017 möglich. Peter Weiß ist seit etlichen Jahren einer der Paten für das Austauschprogramm.

Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die örtliche High School. Die jungen Berufstätigen nehmen am Unterricht eines Community Colleges oder einer vergleichbaren Bildungs-stätte teil und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Erst vor kurzem hat Peter Weiß die Teilnehmerin aus dem Jahr 2016/17, Viktoria Buchholz,  auf dem heimischen Jungbauernhof  in Mühlenbach begrüßt. Sie war ein Jahr in einer amerikanischen Familie in Kansas City zu Gast und lernte Land, Leute und Kultur kennen. „Das Parlamentarische-Patenschafts-Programm bot mir die einmalige Chance eine neue Kultur kennenzulernen. Gerade in Zeiten des aufkeimenden Protektionismus waren die Erfahrungen unglaublich wertvoll“, resümierte Buchholz.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag: 31.7.2018) mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind und ihre Schulausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (Stichtag: 31.7.2018) ihre Berufs-ausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt höchstens 24 Jahre alt sein.

Das Bewerbungsverfahren wird von erfahrenen Austauschorganisationen im Auftrag des Deutschen Bundestages durchgeführt. Interessenten können sich nicht nur per Post, sondern auch online bewerben. Das Bewerbungsformular und weitere Informationen zum Parlamentarischen Paten-schafts-Programm finden sich unter http://www.bundestag.de/ppp/. Gerne stehen auch der Abgeordnete und sein Wahlkreisbüro für weitere Fragen zum Programm zur Verfügung.

Erst vor kurzem hat Peter Weiß die Teilnehmerin aus dem Jahr 2016/17, Viktoria Buchholz, auf dem heimischen Jungbauernhof in Mühlenbach begrüßt. Unser Bild zeigt v.l.n.r. die Eltern Paul und Elke Buchholz, Viktoria Buchholz, sowie Bürgermeister Karl Burger, den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Helga Wössner. Bewerbungen für das Jahr 2018/19 sind noch bis zum 15. September 2017 möglich.
(Aufn. Zähringer)

„Wir brauchen dringend mehr Polizei“

CDU-Innenpolitiker Clemens Binninger sprach auf Einladung von Peter Weiß bei der CDU Endingen a.K.

„Beim Thema innere Sicherheit unterscheiden wir uns als CDU/CSU am stärksten von den anderen Parteien“, betonte Clemens Binninger, Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, bei seinem Vortrag vor der CDU Endingen a.K. Eingeladen hatte ihn dazu sein Bundestagskollege Peter Weiß.

„Der internationale Terrorismus hat sich verändert“, gab Binninger, der bei der Wahl am 24. September nicht noch einmal antritt, zu bedenken. „Heute gilt: Schneller, näher und mehr. Dadurch hat sich die Gefährdungslage verschärft“. Mittlerweile würden hauptsächlich Einzeltäter unabhängig voneinander Anschläge verüben. „Das haben wir zuletzt wieder in Barcelona gesehen. Es gibt nicht mehr die großen und lange im Voraus geplanten Anschläge wie am 11. September 2001“, so Binninger. Das mache es den Ermittlungsbehörden schwierig, Anschläge im Vorfeld zu verhindern. „Wir haben in Deutschland über 40 Behörden die mit der Terrorismusbekämpfung zu tun haben. Da muss sich dringend etwas ändern“, erklärte der CDU-Innenexperte. Er sprach sich daher dafür aus, dass hier zukünftig der Bund zuständig sein sollte.

Bei der Bekämpfung von Gewaltverbrechen warb Binninger dafür, dass zukünftig zur Aufklärung schwerer Straftaten auch DNA-Analysen und Mautdaten ausgewertet werden dürfen. „Wir sollten hier kein falsches Verständnis von Datenschutz entwickeln“, gab er zu bedenken. Alles andere sei dem Gerechtigkeitsempfinden der Bürger nicht zuträglich. Peter Weiß ergänzte: „Gerade die beiden schrecklichen Morde in unserer Region – in Freiburg und Endingen – hätten dadurch schneller aufgeklärt werden können“.

Auch das Thema Wohnungseinbrüche treibe derzeit viele Bürger um: „„Wir brauchen dringend mehr Polizei. Es ist gut, dass der baden-württembergische CDU-Innenminister Strobl hier reagiert hat“, sagte Binninger. Andere Länder sollten sich an Beispiel daran nehmen. Richtig sei auch, dass Wohnungseinbrüche mittlerweile mindestens mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr bestraft werden würden. „Das ist ein starkes und richtiges Zeichen“, erklärte Clemens Binninger.

„An keinen anderen Themen erkennt man deutlicher, ob die CDU regiert oder nicht, als bei der inneren Sicherheit. Darum ist es wichtig, dass die CDU auch nach der Wahl für die Sicherheit in Deutschland verantwortlich ist“, unterstrich Peter Weiß abschließend.

„Beim Thema innere Sicherheit unterscheiden wir uns als CDU/CSU am stärksten von den anderen Parteien“, betonte Clemens Binninger, Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, bei seinem Vortrag vor der Senioren Union in Waldkirch. Eingeladen hatte ihn dazu sein Bundestagskollege Peter Weiß. Unser Bild zeigt Peter Weiß (links) und Clemens Binninger (rechts). (Aufn. Zähringer)