Bundestagsabgeordneter Peter Weiß diskutiert mit der Geschäftsführung des Europa-Park

Die geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Mack, Roland Mack, Jürgen Mack und Bundestagsabgeordneter Peter Weiß.

 

„Der Großbrand vor zwei Jahren, die größten Investitionen unserer Geschichte mit Krønasår und Rulantica und jetzt Corona“, listete Europa-Park Inhaber Roland Mack im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Weiß die Herausforderungen seines Unternehmens auf. „Wir erleben das dritte außergewöhnliche Jahr in Folge“. Die Pandemie mache sich in deutlich geringeren Besucherzahlen bemerkbar. Zusammengefasst geht Roland Mack von einem verlorenen Jahr und einem Verlust in Millionenhöhe aus. Andererseits sind die Eigentümerfamilie Mack und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter froh, endlich wieder Besucherinnen und Besucher das Parkerlebnis anbieten zu können.

Thomas Mack führte aus, dass man mit dem Hygienekonzept und dessen Umsetzung zufrieden sei. Schlangen vor dem Eingang sowie vor Fahrattraktionen können gänzlich vermieden oder unter Gewährung des Mindestabstands organisiert werden. Lediglich das Europa-Park Teatro müsse aufgrund der Räumlichkeit die Beschränkung auf 99 Personen einhalten. „Es ist sehr traurig, dass alle anderen Shows, selbst die Parade, aktuell noch nicht durchführbar sind“, kommentiert Thomas Mack. Ein Lichtblick sei das von Experten bewertete gute Funktionieren der eigens entwickelten App.

Jürgen Mack brachte seine Kritik hinsichtlich des deutschen Behördenverhaltens im Dreiländereck während der Pandemie zum Ausdruck: „Unsere Freundschaft mit unseren französischen Nachbarn ist über Jahrzehnte gewachsen. Ein einseitiges Behördenverhalten ohne unsere französischen Freunde zu informieren, kann großen Schaden anrichten.“

„Das Familienunternehmen zeigt einmal mehr, wie unternehmerische Verantwortung auszusehen hat“, zeigte sich Bundestagsabgeordneter Peter Weiß von der vorbildlichen Umsetzung der Sicherheitsvorgaben beeindruckt. „Ich bin optimistisch, dass der Europa-Park als sehr großer Arbeitgeber auch einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls für die gesamte Region geben wird.“