Bundestagsabgeordneter Peter Weiß im Austausch mit DRK Emmendingen und Lahr

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß im Austausch mit DRK Emmendingen und Lahr

Nach anfänglichen Problemen bei der Beschaffung von Schutzausrüstung hat sich die Situation in den DRK Kreisverbänden Lahr und Emmendingen mittlerweile gebessert. „Wir verfügen nun über ausreichend Schutzmaterial. Die Verteilung über das Landratsamt und dem DRK Landesverband läuft gut“, berichtete der Emmendinger DRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher im Rahmen einer Telefonkonferenz mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß. Ein ähnliches Bild zeichnete auch Michael Markwirth, stellv. Beauftragter für Katastrophenschutz beim DRK Kreisverband Lahr.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass zukünftig für Not- und Katastrophenfälle eine stärkere Bevorratung von Schutzkleidung und Masken erfolgen muss. „Eine Lehre aus der Corona-Krise ist sicherlich, dass wir uns zu sehr von Drittländern abhängig gemacht haben. Das hat auch das Bundesgesundheitsministerium erkannt und deshalb Verträge mit 50 Unternehmen in Deutschland geschlossen, die ab spätestens Mitte August große Mengen an Masken liefern sollen“, so Peter Weiß.

Der DRK-Rettungsdienst hat auch einige seiner Rettungsfahrzeuge speziell für Corona-Patienten ausgerüstet. Insgesamt sei die Anzahl an Aufträgen aber rückläufig. „Wir merken, dass die Leute im Home Office sind“, so Alexander Breisacher. So gebe es beispielweise eine spürbar geringere Zahl an Unfällen. Neben der speziellen Ausstattung von Rettungswägen kümmert sich das DRK auch um die Vorbereitung der Notkrankenhäuser, die in den Landkreisen Emmendingen und Ortenau vorbereitet sind. Die Helferinnen und Helfer seien gut vorbereitet für eventuelle Einsätze, betonten die DRK-Vertreter.