Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und Bundestagskandidat Yannick Bury informierten sich beim THW in Kenzingen

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und Bundestagskandidat Yannick Bury informierten sich beim THW in Kenzingen

Nicht nur Feuerwehr und Rotes Kreuz, auch das Technische Hilfswerk (THW) war im Hochwasserkatastrophengebiet an der Ahr im Einsatz.
Beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und des Bundestagskandidaten Yannick Bury berichtete Zugführer Andreas Fleig von der dramatischen Situation im Überflutungsgebiet, die Helfer der THW-Ortsgruppe Emmendingen waren aufgrund ihrer Fachexpertise bei der Planung und Bauvorbereitung für Ersatzbrücken tätig und halfen bei der Organisation der Unterbringungsmöglichkeiten für die zahlreichen Helferinnen und Helfer.
Eingeladen hatte der THW-Ortsverband Emmendingen um sich bei Peter Weiß, der zum Ende der Legislaturperiode aus dem Bundestag ausscheiden wird, zu verabschieden und um den Bundestagskandidat Yannick Bury einmal selbst kennenzulernen.

Das THW in Kenzingen ist mit fast 100 aktiven Helfern einer der größten Ortsverbände in Baden-Württemberg. „Darauf dürfen wir zu Recht stolz sein“, so der Abgeordnete Weiß.

Empfangen wurden Bury und Weiß vom THW-Ortsbeauftragten Bernd Schmidt, Arne Hettich dem stellvertretenden Ortsbeauftragten, Zugführer Andreas Fleig und dem Leiter der Regionalstelle Freiburg, Christian Leuchter.
Gemeinsam präsentierten diese die engagierte Arbeit des THW.
Der Ortsverband Emmendingen ist nicht nur für Bergungseinsätze verantwortlich, sondern übernimmt auch wichtige Aufgaben wie die Notversorgung in Krisensituationen.
Die Arbeit des Ortsverbandes endet aber nicht an den Grenzen des Kreises, sie geht auch über die Landes- und Bundesgrenze hinaus, erklärte Regionalstellen Leiter Leuchter.

Das THW würde gerne noch öfter mit anpacken, dies ist aber aufgrund einiger Vorschriften, nach denen das THW nur dann reagieren kann, wenn es angefordert wird, nicht immer möglich.
„Oftmals kommt unsere Hilfe einfach zu spät, obwohl wir rechtzeitig helfen könnten“, erklärt Zugführer Fleig.
Bundestagskandidat Bury versprach, dieses Problem, sollte er bei der kommenden Bundestagswahl gewählt werden, näher ins Auge zu fassen.

Im Anschluss wurden die Fahrzeuge und Geräte des THW besichtigt, der Fuhrpark wird in den kommenden Jahren um weitere Fahrzeuge ergänzt werden, gerade hier ist das THW auch auf die finanzielle Unterstützung des Bundes angewiesen, um auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben, denn nur so kann das THW weiterhin so engagiert in Krisensituationen unterstützen.

Auf dem neusten Stand ist das THW auch in Bezug auf die Jugendarbeit. Der stellvertretende Ortsbeauftragte Arne Hettich berichtetet, dass die Anzahl an Anmeldungen für die Jugendgruppe des THW so enorm sei, dass man schon Wartelisten aufsetzen müsste, um dem vorgeschriebenen Betreuungsschlüssel gerecht zu werden, „nur so können wir eine gute Ausbildung unserer Jugend gewährleisten“, so Hettich.

Peter Weiß, nutzte zum Schluss die Gelegenheit, um noch einmal die exzellente Arbeit des THW hervorzuheben und auch um für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit zu danken.
Zudem betonte Weiß, dass dies sicher nicht sein letzter Besuch beim Ortsverband Emmendingen sein wird.

Auch Bundestagskandidat Yannick Bury nutzte die Möglichkeit, um sich für das große Engagement des THW zu bedanken. Er hoffe, dass er ab September einen ähnlich guten Austausch, wie der Abgeordnete Peter Weiß, pflegen könne.