Peter Weiß zu Besuch bei der WRO

Die Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) hatte den Abgeordneten des Wahlkreises Emmendingen-Lahr, Peter Weiß, zum Austausch eingeladen.

Vor Ort machte sich Peter Weiß ein Bild von den vielfältigen Aktivitäten der WRO. „Die Ortenau hat sich mit ihrer regionalen Wirtschaftsförderung gut aufgestellt. Kommunen und Unternehmen ziehen hier an einem Strang“, zeigte sich der Abgeordnete beeindruckt. „Der Mittelstand entfaltet in der Zusammenarbeit unheimliche Kraft und die WRO kann von der Personalsuche, über die Koordinierung von StartUp-Aktivitäten, von Investorenbetreuung und Tourismusvermarktung bis hin zu zahlreichen Maßnahmen der Netzwerkbildung viel Gutes für die Region leisten“, so Weiß.

Dem WRO-Geschäftsführer Dominik Fehringer lagen einige Themen für einen intensiveren Austausch mit der Politik sehr am Herzen. „Die Digitalisierung wartet nicht auf die letzten im Glied. Es mangelt an digitaler Infrastruktur und schnellen, übergreifenden Entscheidungen in Deutschland, um die Digitalisierung an der Weltspitze mitgestalten zu können“, so Fehringer. Hier brauche es mutige Entscheidungen aus der Politik.

Neben Themen zur Digitalisierung kam insbesondere auch die französische Gesetzgebung zur grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung zur Sprache. „Unternehmen aus der Region leiden unter den bürokratischen Anforderungen, die dem europäischen Binnenmarkt und auch dem europapolitischen Verständnis schaden“, so Fehringer.

Der Bundestagsabgeordnete konnte bei seinem Besuch auch die Räumlichkeiten des Technologieparks Offenburg besichtigen, in dem die WRO seit zwei Jahren Gründer intensiv inhaltlich betreut. „Die Verzahnung von Existenzgründern und bestehenden Unternehmen im Netzwerk der WRO ist gut für beide Seiten“, freut sich der Ortenauer Abgeordnete über die Aktivitäten der WRO. Die Gründerinitiative StartUp.connect der Wirtschaftsregion Ortenau wurde zum Jahresbeginn vom Land Baden-Württemberg als beste interkommunale Initiative zur Gründerförderung ausgezeichnet und hatte als Preisgeld 100.000 Euro Fördermittel erhalten.

„Wir sind dankbar für das spürbare Interesse der Abgeordneten an unserer Arbeit. An vielen Schnittstellen ist gerade der Mittelstand auf Entscheidungen der Politik angewiesen“ so Fehringer. Der vertrauensvolle Dialog werde beständig fortgesetzt.