Durchgehende Radschnellverbindung zwischen Freiburg über Emmendingen nach Lahr

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß setzt sich für Förderung des Projektes ein

Das Bundesverkehrsministerium hat zugesagt, sich finanziell an der Planung der 21 beziehungsweise 26 Kilometer langen Radschnellwege von Freiburg in nordöstliche Richtung bis Waldkirch sowie in nordwestliche Richtung bis Emmendingen zu beteiligen, wie Bundestagsabgeordneter Peter Weiß informiert. Das Regierungspräsidium Freiburg teilte dazu mit, dass für die Teilstrecken nach Waldkirch und Emmendingen die Landschafts- sowie die Straßenplanung für die Leistungsphasen 1 + 2 bereits vergeben wurden. Der Baubeginn ist schon für nächstes Jahr avisiert. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß fordert, dass nach dem Beschluss des Bundestages, künftig auch Radschnellwege aus Bundesmitteln zu finanzieren, jetzt in seinem Wahlkreis „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden.

Für die Fortführung der Radschnellverbindung von Emmendingen aus über Kenzingen, Herbolzheim bis nach Lahr – mit Abstecher nach Rust/Europapark – will der Regionalverband Südlicher Oberrhein eine Machbarkeitsstudie beauftragen. Hinsichtlich eines Radschnellwegs auf der Strecke Offenburg – Friesenheim – Lahr gibt es seitens etlicher Gemeinden Interesse.

Die bislang vorliegenden Rückmeldungen der Städte und Gemeinden sowie der Landkreise zu den geplanten Machbarkeitsstudien in der Region seien überaus positiv. Beim Streckenabschnitt zwischen Lahr und Emmendingen fehlen nur noch sehr wenige Rückmeldungen. Läuft alles nach Plan erfolgt voraussichtlich noch dieses Jahr die weitere Beratung im Regionalverband und im Falle der Zustimmung die Auftragserteilung an ein Verkehrsplanungsbüro, wie Peter Weiß in einem Gespräch mit Regionalverbandsdirektor Christian Dusch erfahren konnte.

„Radschnellverbindungen bieten, insbesondere im Hinblick auf die steigende Nutzung von E-Bikes und Pedelecs die Chance, neue Reichweiten im Radverkehr und damit auch neue Zielgruppen zu erschließen“, so Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. „Ich setze mich bei den beteiligten Kommunen und Behörden mit großer Überzeugung für die baldige bauliche Umsetzung dieser tollen Idee ein.“ Bei einem Besuch der Firma JobRad konnte der Abgeordnete zudem erfahren, dass in den Firmen der Region der Kauf und die Nutzung von Dienstfahrrädern deutlich zunimmt. „Dieser Trend zum Jobrad kann durch den Bau von Radschnellwegen zusätzlich befördert werden“, ist Peter Weiß überzeugt.