Emmendingen als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet

Guido Beermann (Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium), Stefan Schlatterer (Oberbürgermeister der Stadt Emmendingen), Peter Weiß (Bundestagsabgeordneter) und Ulrich Syberg (Präsident des ADFC) (von links nach rechts).

Die Stadt Emmendingen wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und dem Bundesverkehrsministerium am heutigen Dienstag in Berlin als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet. Der sogenannte ADFC-Fahrradklima-Test gilt als das Zufriedenheitsbarometer der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland. In der Stadtgrößenklasse 20.000 bis 50.000 Einwohner bekam Emmendingen die Schulnote 3,5 und belegte damit Rang 45 von bundesweit insgesamt 311 vergleichbaren Städten.

Besonders hervorgehoben wurden die starken Verbesserungen im Vergleich zum Jahr 2016. Damit zählt Emmendingen als „Aufholer-Stadt“ in Sachen Fahrradmobilität. Positiv in die Bewertung eingeflossen sind, dass Radfahrer in Emmendingen als Verkehrsteilnehmer akzeptiert werden, falsch parkende Autos auf Radwegen kontrolliert werden und das Fahrrad als Verkehrsmittel in jüngster Zeit stark gefördert wurde. Auch das Stadtzentrum sei gut mit dem Fahrrad erreichbar.

 Verbesserungsbedarf sehen die Fachleute des Fahrrad-Clubs darin, dass noch kein großflächiges Angebot öffentlicher Leihfahrräder existiert und die Medienberichterstattung zum Thema Fahrrad zu wenig ausgeprägt sei.

„Die Auszeichnung zeigt, dass Emmendingen in Sachen Fahrradfreundlichkeit auf einem sehr guten Weg ist und Alternativen zur herkömmlichen Mobilität mit dem Auto bereithält“, sagte Peter Weiß am Rande der heutigen Preisverleihung in Berlin, an der er gemeinsam mit dem Emmendinger Oberbürgermeister Stefan Schlatterer teilnahm.