Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist verabschiedet

Peter Weiß: Fachkräftegewinnung neu aufgestellt – Chance auch für den südbadischen Arbeitsmarkt
 
Wie mehr Fachkräfte gewinnen? Darauf will jetzt die neue Fachkräftestrategie des Bundes eine Antwort geben, wie der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß mitteilt.
Gerade in der Ortenau werde er bei Firmenbesuchen und Gesprächen darauf hingewiesen, dass künftig der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften der zunehmende eingetretene Hemmschuh für eine weiterhin gute wirtschaftliche Entwicklung wird. Nach der Verabschiedung des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes im Deutschen Bundestag hat Peter Weiß mit einem Informationsschreiben Kreishandwerkermeister Andreas Drotleff, die IHK-Hauptgeschäftsstelle Lahr, die Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) und andere über die beschlossenen Neuregelungen unterrichtet.
Zentral sind nach den Worten von Peter Weiß drei Schritte: die Gewinnung von zusätzlichen Fachkräften im Inland durch mehr Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote, die bessere Nutzung des europäischen Binnenmarktes und die Neuregelung, dass nicht nur Personen mit einem akademischen Abschluss, sondern auch Personen mit einer qualifizierten Berufsausbildung sich künftig direkt auf einen freien deutschen Arbeitsplatz bewerben können. Voraussetzung ist, ein Anerkennungsverfahren hinsichtlich der beruflichen Qualifikation und ausreichende Deutschkenntnisse. Auch die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz ist möglich.
Bundestagsabgeordneter Peter Weiß hofft, dass die Institutionen der deutschen Wirtschaft die neuen Möglichkeiten durch geeignete PR-Maßnahmen nutzen und so bei der Gewinnung neuer Fachkräfte bessere Erfolge erzielen können. „Mit dem neuen Fachkräftegesetz kann es uns gelingen, unsere wirtschaftlich boomende Region am südlichen Oberrhein weiterhin auf Erfolgskurs zu halten“; ist Bundestagsabgeordneter Peter Weiß überzeugt.
 

Das Bild von heute zeigt im Bundestag bei der namentlichen Abstimmung die Abgeordneten (v.l.n.r.:) Armin Schuster, Peter Weiß, Thorsten Frei und Alexander Throm, die das Gesetz maßgeblich mitverhandelt haben.