Geflüchteten Frauen bei der Integration helfen

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß besuchte das Frauenprojekt des Caritasverbandes in Emmendingen

Trafen sich zum Gespräch über die Integrationsarbeit für geflüchtete Frauen (v.l.n.r.): der Geschäftsführer des Caritasverbandes Emmednigen, Rainer Leweling, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß sowie die beiden Verantwortlichen des Projektes, Annabel Marsovszky und Birgitt Reisenweber.

Nach seinem erfolgreichen Einsatz für die weitere Förderung des Projektes „Gemeinwesensorientierte Hilfe für geflüchtete Frauen“,  das der Caritasverband Emmendingen durchführt, besuchte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß den Geschäftsführer des Caritasverbandes Emmendingen Rainer Leweling und die Verantwortlichen des Projektes Annabel Marsovszky und Birgit Reisenweber.

Das seit 2016 bestehende Projekt, das jetzt erweitert für den Förderzeitraum 2020 und 2021 finanziell unterstützt wird, hat die Zielsetzung geflüchteten Frauen im Landkreis Emmendingen die Integration in die Gesellschaft zu erleichtern. So werden zum Beispiel regelmäßig Treffen wie das Frauencafé oder Kurse zum Erlernen des Fahrradfahrens organisiert.

Durch den Austausch untereinander und die Unterstützung zum Beispiel in Erziehungsfragen oder bei dem Erlernen der Sprache wird das Selbstbewusstsein der Frauen gefördert und die Schwellenängste können so überwunden werden. Corona-bedingt konzentrierte sich die Arbeit in den letzten Monaten vor allem auf die Einzelfallhilfe. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß betonte: „Das Projekt unter der Leitung von Annabel Marsovsky leistet einen wichtigen Beitrag für die Integration geflüchteter Frauen in die Gesellschaft.“

Während des Gespräches wurde deutlich, dass die Integration geflüchteter Frauen in den Arbeitsmarkt sich noch immer als schwierig gestaltet.

Peter Weiß sieht hier einen der Schwerpunkte für die Zukunft: „Integration gelingt am Besten durch Sprache und durch Arbeit.“ „Gerade deshalb ist es notwendig“, so der Geschäftsführer Rainer Leweling „Sprachkurse mit Kinderbetreuung für die geflüchteten Frauen zur Verfügung zu stellen.“

Darüber hinaus wurde die Problematik  der Beratung der Frauen zu Fragen der Familienplanung thematisiert. Annabel Marsovszky schilderte, dass das spezielle Frauenprojekt es möglich mache, diese sensiblen Themen mit den Frauen zu besprechen und diese Hilfe auch in Anspruch genommen werde. Wo es notwendig ist, findet dann auch die Einschaltung anderer Fachstellen wie der der Schwangerenberatung statt.