Hoffnung auf sauberes Trinkwasser für Peruaner – Peter Weiß besucht Hightech-Unternehmen Necon in Teningen

Die Wasserversorgung der peruanischen Bevölkerung entlang des Río Tumbes ist stark gefährdet, da das Wasser durch Arsen und Coli-Bakterien verunreinigt ist. Die Firma Necon aus Teningen möchte hier mit zehn mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen Abhilfe schaffen. Über das neue Projekt des Unternehmens informierte sich CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß bei einem Besuch in der Teninger Firmenzentrale. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Lateinamerika der CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich Weiß auch für eine intensivere Kooperation im Umweltbereich zwischen Lateinamerika und Europa ein.

„Bedingt durch das El Nino-Phänomen und die damit einhergehenden starken Regenfälle und Überschwemmungen sind die verfügbaren Wasserressourcen stark mit Coli-Bakterien und Schwermetallen belastet. Letztere werden überwiegend durch die Abwässer von insgesamt vier großen Gold-Minen verursacht, deren vor Ort betriebene Abwasserbehandlungsanlagen nicht in der Lage sind, die hohen Arsen- und Schwermetall-Belastungen auch nur annähernd in die Nähe der Grenzwerte für Trinkwasser abzusenken. Ca. 50.000 Menschen in der Region sehen sich permanent gesundheitlichen Risiken ausgesetzt“, schildert Necon-Gründer Prof. Dr. h. c. Klaus Gebhardt die Lage. „Es ist unsere Zielsetzung, in der Region Tumbes die Versorgung von rund 250.000 Bewohnern mit Trinkwasser nach WHO-Standards langfristig zu sichern.“

„Ich freue mich, dass NECON die finanzielle Unterstützung aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nutzt, um Hightech für die ärmsten der Armen zu bauen“, sagte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. „Als Vorsitzender des Arbeitskreises Lateinamerika der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kenne ich Peru gut. Es wäre ein großartiger humanitärer Erfolg, wenn sich die Anhebung der Trinkwasserqualität insbesondere positiv auf die Kindersterblichkeit der Region auswirken und die Lebensqualität in den betroffenen Dörfern verbessern würde.“

Vor der ersten Trinkwasseraufbereitungsanlage stehen, v.l.n.r., Bundestagsabgeordneter Peter Weiß, NECON-Geschäftsführer Prof. Dr. h. c. Klaus Gebhardt, Teningens Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker sowie Projektpartner Dr. Klaus Scholten.