Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“

Die letzten Landtagswahlen und der anhaltende öffentliche Diskurs haben besonders deutlich gemacht: Deutschland braucht mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis. Zwischen Menschen in Ost- und Westdeutschland, aber auch zwischen den Generationen.

Aus diesem Grund und anlässlich der 30sten Jahrestage von Mauerfall und deutscher Einheit haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gemeinsam den Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ ausgelobt.

Bis zum 1. März 2020 sind Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren in ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich in Gruppen auf die Spurensuche nach Geschichten zu den Erfahrungen der Transformationszeit zu begeben. Dies können Geschichten aus den Familien, aus dem Wohnort, aus Vereinen, von Begegnungen mit Menschen aus dem jeweils anderen Landesteil oder auch Erfahrungen mit Veränderungen sein, die seit 1989/90 eingetreten sind. Die Form der Einreichung steht den Jugendlichen frei, beispielsweise Comics, Filme, Textbeiträge oder Theaterstücke. Zu gewinnen gibt es bis zu 30 Preise in Höhe von je 500 bis 3.000 Euro sowie die Teilnahme an der Preisverleihung im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Mit dem Wettbewerb möchten die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer zur Aufarbeitung der Umbruchs- und Transformationsphase beitragen und die innere Einheit Deutschlands weiter voranbringen. Auf der Webseite www.umbruchszeiten.de sind ausführliche Informationen zum Wettbewerb zu finden.

„Dieser Wettbewerb ist einer der bundesweit spannendsten, weil sich Jugendliche mit tatsächlichen Schicksalen aus Ost und West auseinandersetzen. Jeder Mensch aus der Umbruchszeit hat eine eigene Geschichte, die es lohnt, erzählt zu werden. Ich freue mich über jeden einzelnen Beitrag aus meinem Wahlkreis“, sagt Peter Weiß.