Kurvenlärm an der Kaiserstuhlbahn – Peter Weiß informiert sich vor Ort über neue technische Lösung

Vergangene Woche einigten sich Bahn, Land und die betroffenen Kommunen auf eine neue technische Lösung für die Lärmproblematik an der Kaiserstuhlbahn. Künftig sollen ortsfeste Schienenkopfkonditionierungsanlagen für Abhilfe sorgen. Diese reduzieren mit Hilfe einer Flüssigkeit, die zwischen Schienenkopf und Eisenbahnrad gesprüht wird, die Reibung und folglich den Lärm. Bei der südlich von Freiburg verkehrenden Münstertalbahn wird diese Technik erfolgreich eingesetzt.

Bei einem Vor-Ort-Termin in Endingen informierte sich CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß über die nun gefundene Lösung. Der Endinger Bürgermeister Tobias Metz und Riegels Bürgermeister Daniel Kietz berichteten dem Parlamentarier aus der Sitzung von DB Regio, DB Netze, SWEG, des Zweckverbandes Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) und dem Land Baden-Württemberg.

„Ich selbst war in eine Privatwohnung eingeladen, um mich über die Lärmemissionen zu informieren. Für die Anwohner ist die Einigung zwischen Bahn, Land und Kommunen zunächst eine gute Nachricht. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die ortsfesten Schienenkopfkonditionierungsanlagen auch zu einer dauerhaften Lösung der Lärmproblematik beitragen“, so Weiß.

 

Die jetzt gefundene Lösung kann aber nach Auffassung von Peter Weiß nur für eine Übergangszeit helfen. „Ziel für die Zukunft muss sein, dass technisch einwandfreie und lärmarme Züge in einem modernen Nahverkehrssystem zum Einsatz kommen“, fordert der Abgeordnete. Er machte bei dem Vor-Ort-Termin in Endingen darauf aufmerksam, dass seit diesem Jahr der Bund den Ausbau des Nahverkehrs zu 75 Prozent fördert. Deshalb erwarte er, dass diese Mittel auch optimal eingesetzt werden.

 

Bildunterschrift: Vor einem neuen Zug der Kaiserstuhlbahn stehen (v.l.n.r.) Riegels Bürgermeister Daniel Kietz, Bundestagsabgeordneter Peter Weiß und Endingens Bürgermeister Tobias Metz.