Peter Weiß: Azubis dürfen nicht die Verlierer sein

Ausbildungsbereitschaft trotz Krise erhalten

„Auszubildende dürfen nicht zu den Verlierern der Corona-Krise werden“, fordert CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Deshalb ruft er die Betriebe in seinem Wahlkreis auf, ihre große Ausbildungsbereitschaft weiter zu erhalten. Das Angebot des Abgeordneten an alle Betriebe ist, die neue Ausbildungsprämie zu nutzen. Diese Prämie, die Teil des Konjunkturpakets der Regierungskoalition in Berlin ist, ist vom Bundeskabinett beschlossen worden. Die Förderrichtlinie dafür wird in den kommenden Tagen vorliegen, so dass die Prämie rechtzeitig zum Start des neuen Ausbildungsjahres zur Verfügung stehen kann. Peter Weiß hat die Kammern und Wirtschaftsverbände über die Ausbildungsprämie informiert und dabei gebeten, bei den Betrieben hierfür zu werben. Konkret sieht die Regelung vor, dass alle kleinen und mittleren Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro erhalten. Sollten die Betriebe zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen, steigt die Prämie auf 3.000 Euro pro neuem Vertrag. Auch die Übernahme von Auszubildenden aus insolventen Unternehmen wird finanziell gefördert. Die Auszahlung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit. Der Antrag ist bei der Arbeitsagentur zu stellen.

„Das Konjunkturpaket setzt auch wichtige Impulse für die berufliche Ausbildung. Ich stehe im regelmäßigen Austausch mit den Unternehmen und Handwerksbetrieben vor Ort und dabei zeigt sich eine gewisse Zurückhaltung, wenn es um die Einstellung von Auszubildenden geht. Hier wollen wir mit der neuen Prämie energisch gegensteuern. Wir müssen schon heute die Fachkräfte von morgen ausbilden! Denn trotz Corona bleibt der Fachkräftebedarf in der Region am Oberrhein hoch“, erläutert Weiß.