Peter Weiß: Bewusstes Erinnern an den 8. Mai besonders wichtig

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß vor den Graffiti sowjetischer Soldaten im Berliner Reichstagsgebäude. „Beim Gang zu jeder Parlamentssitzung erinnern mich diese Graffiti an die größte Katastrophe der deutschen Geschichte und an unseren Auftrag, den Frieden zu bewahren“, erläutert Peter Weiß.

 

Der 8. Mai 1945 ist der Tag des Endes des Zweiten Weltkrieges und damit auch der Tag, der das Ende des Terrorsystems der Nationalsozialisten markiert, erinnert Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Für die Region am Oberrhein bedeutete dieser Tag auch gleichzeitig einen besonderen Neuanfang.

75 Jahre nach Kriegsende könne festgestellt werden: „ Wir haben unsere Lehren gezogen. Eine angebliche Erbfeindschaft mit Frankreich ist beerdigt. Freundschaft, Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit sind die Markenzeichen einer gelingenden grenzüberschreitenden Politik geworden“, betont Peter Weiß. Diese Erfahrung sei ein unschätzbarer Wert für eine Politik des Friedens in der Region und in ganz Europa.

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hält Peter Weiß ein bewusstes Erinnern an den 8. Mai für besonders wichtig. „Das Ende der Weltkriegskatastrophe und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft lehrt uns, die Augen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu richten“, erklärt Peter Weiß. „Politischer Extremismus, Antisemitismus und Menschenverachtung haben Deutschland und Europa in die Katastrophe geführt.“ Deshalb sei eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte die beste Grundlage für die Achtung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und den Frieden.