Peter Weiß: Gute Nachricht für grenzüberschreitende Ausbildung Finanzfragen wurden geklärt

Eine gute Nachricht für die Betriebe in der Oberrheinregion, die junge Elsässerinnen und Elsässer ausbilden beziehungsweise ausbilden wollen, kann Bundestagsabgeordneter Peter Weiß überbringen. Die sogenannte „taxe d’apprentissage“, die anfällt, wenn Auszubildende ihre betriebliche Ausbildung in Deutschland absolvieren, aber den schulischen Teil in Frankreich, wird auch im kommenden Ausbildungsjahr vom französischen Staat übernommen. In einer informellen Videokonferenz mit Teilnehmern aus dem deutschen und dem französischen Arbeits- und Sozialministerium wurde eine solche Entscheidung angekündigt. „Damit ist der Weg frei, dass die erfolgreichen Modelle einer grenzüberschreitenden Berufsausbildung zwischen Baden und dem Elsass weiter ausgebaut werden können“, freut sich Peter Weiß.
 
Mit dem Wechsel der Zuständigkeiten für die berufliche Bildung von den Regionen zur Zentralregierung in Paris gab es große Verunsicherungen über die finanziellen Folgen. Diese sind nach der Zusage seitens der französischen Partner ausgeräumt, stellt der Abgeordnete fest. Für die Zukunft müsse jedoch eine Vereinbarung zwischen Frankreich, dem Bund und den beteiligten Bundesländern getroffen werden. Dafür will sich Peter Weiß in den kommenden Monaten nachdrücklich einsetzten. Ab dem Ausbildungsjahr 2022/23 sollten dann die angestrebten Neuregelungen stehen. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß ist überzeugt, dass die Region am Oberrhein weiter zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum und damit gemeinsamen Arbeitsmarkt zusammenwachsen wird.