Peter Weiß kritisiert Rauswurf von Lars Feld

„Es ist unverständlich und in seiner Wirkung fatal, ausgerechnet dem Freiburger Professor Lars Feld die weitere Mitarbeit im Sachverständigenrat der Bundesregierung zu versagen“, erklärt Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. Die CDU hätte eine erneute Berufung von Lars Feld in jedem Fall befürwortet. Doch sei dies am Veto der SPD gescheitert.

Peter Weiß erklärt dazu, dass das von Lars Feld geleitete Walter-Eucken-Institut in Freiburg in der Tradition der Freiburger Schule der Nationalökonomie stehe, die zu der Mitbegründerin der Sozialen Marktwirtschaft zählt.

In der gegenwärtigen, durch die Corona-Pandemie-Lage geprägten Situation ausgerechnet den Vorsitzenden der Sachverständigenrates, der seit März vergangenen Jahres amtiert, auszuwechseln, helfe nicht bei der Vertrauensbildung, sondern schädige sie, erläuterte Peter Weiß. „Der Sachverständigenrat ist dazu da, die Regierung zu beraten, nicht um ihr nach dem Mund zu reden“, stellt der Abgeordnete fest. Offenbar interpretiere die SPD die Aufgabe eines Sachverständigenrates falsch, wenn sie jetzt die Wiederberufung von Lars Feld verhindere.