Peter Weiß: Kurzarbeitergeld erfolgreich angelaufen

Im Rahmen einer Telefonkonferenz hat sich Bundestagsabgeordneter Peter Weiß (CDU) bei den Leitern der Agenturen für Arbeit in Offenburg und Freiburg über die aktuelle Situation beim Kurzarbeitergeld informiert. Das Fazit des Gesprächs: Das Hilfsprogramm ist erfolgreich angelaufen. „Mir ist es wichtig, einen Eindruck von den Praktikern vor Ort zu bekommen, um zu sehen, was gut läuft und wo wir aus Berlin eventuell nochmals nachsteuern müssen“, betonte Weiß.

 „Wir hatten fast 5300 Telefonate in dieser Woche. Wer nicht direkt dran gekommen ist, wird innerhalb von 24 Stunden zurückgerufen“, berichtete der Freiburger Agenturchef Christian Ramm. Insgesamt ist ein Team von 77 Personen damit beschäftigt, die Anfragen zum Kurzarbeitergeld zu bearbeiten. „Der erste Aufschlag waren vor allem zahlreiche Nachfragen zu den Neuregelungen, jetzt tritt zunehmend die Bearbeitung der Anträge in der Vordergrund“, so Ramm weiter.

Der Leiter der Offenburger Agentur, Horst Sahrbacher, zeichnete ein ähnliches Bild für den Ortenauer Bereich. „Die Nachfrage ist ebenfalls hoch“, so Sahrbacher. Vielfach zeigten sich die anrufenden Betriebe dankbar für die schnelle Ausweitung der Kurzarbeiterregel und die Betreuung durch die Agenturen für Arbeit. Von Weiß auf die französischen Grenzgänger angesprochen, schilderte Sahrbacher, dass ein Großteil der Elsässer zu Hause bleibe. „Nach unserem Wissensstand kommen nur noch wenige Berufspendler über den Rhein“, so Sahrbacher.

Des Weiteren bereiten sich die beiden Agenturchefs auf mehr Anträge im SGB-II-Bereich (u.a. ALG 2) vor, da das nun verabschiedete Sozialschutz-Paket einen einfacheren Zugang zu diesen Leistungen für Selbstständige vorsieht. Rund 35 Mitarbeiter werden dazu aktuell in der Freiburger Arbeitsagentur geschult.

„Die Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld sind erst knapp zwei Wochen in Kraft und die Nachfrage ist groß. Ich freue mich, dass es bislang so reibungslos verläuft“, so Weiß abschließend.