Peter Weiß: Kurzarbeitergeld kann jederzeit beantragt werden

Auf Grund der vielen Nachfragen weißt der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß darauf hin, dass jeder Betrieb, bei dem Arbeitsstunden ausfallen, bereits heute Kurzarbeitergeld beantragen kann, sofern er die Voraussetzungen erfüllt. Das Kurzarbeitergeld wird nach den aktuell geltenden Regeln ausgezahlt. In der Zeit vor der jetzt beschlossenen Novellierung galt, dass ein Drittel der Beschäftigten eines Betriebes von Kurzarbeit betroffen sein müssen und die Sozialversicherungsbeiträge vom Arbeitgeber in Gänze zu tragen sind.

Das im Eiltempo beschlossene Gesetz zur krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld bringt wesentliche Verbesserungen. „Der Bundestag hat die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld deutlich abgesenkt und zugleich die Leistungen ausgeweitet“, informiert Weiß.  So werde das Quorum der im Betrieb Beschäftigten, die vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, auf 10 Prozent gesenkt und die Sozialversicherungsbeiträge auf die ausgefallenen Arbeitsstunden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. Darüber hinaus sollen künftig auch Leiharbeitnehmer vom Kurzarbeitergeld profitieren können. „Der Bundestag hat im Eiltempo auf die Krise reagiert“,  betont Peter Weiß. „Betriebe und Arbeitnehmer können sich auf die neuen Regeln verlassen.“ Der Bundestagsabgeordnete drängt darauf, dass die neue Verordnung der Bundesregierung zur Kurzarbeit so schnell wie möglich in Kraft tritt.

Die Detailregel kann hier abgerufen werden. Die Agenturen für Arbeit stehen für weitere Informationen zur Verfügung.