Peter Weiß: Meilenstein auf dem Weg zum grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt

Bundestag beschließt neues Gesetz

Der Deutsche Bundestag hat gestern ein Gesetz beschlossen, das künftig ausbildungsbegleitende Hilfe und Assistierte Ausbildung auch für junge Grenzgänger ermöglicht. Maßgeblich geprägt hat es CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß. „Wer als junger Mensch im Elsass lebt und auf der anderen Seite des Rheins in Baden eine betriebliche Berufsausbildung absolviert, soll künftig bei der Ausbildung mehr Hilfe und Unterstützung erhalten. Das ist ein echter Meilenstein auf dem Weg zu einem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Wir setzen damit auch ein Zeichen der Verbundenheit mit unseren französischen Nachbarn, das angesichts der Grenzkontrollen in Zeiten der Corona-Krise eine besondere Signalwirkung hat“, so Weiß.

Bisher stand dieses Angebot der Agentur für Arbeit nur inländischen Auszubildenden offen. Bei der Assistierten Ausbildung erhalten der Betrieb sowie der Auszubildende individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Unterstützung. Sei es bei der Organisation der Ausbildung, der Wissensvermittlung, bei Problemen im sozialen Umfeld oder durch Sprachunterricht. Ziel der Förderung ist es, die Kluft zwischen den Anforderungen der Betriebe und den Voraussetzungen der Jugendlichen zu überwinden. „Noch immer herrscht im benachbarten Elsass eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, während es auf der rechten Rheinseite weiterhin einen großen Bedarf an Fachkräften gibt. Mit der Möglichkeit zur Ausbildungsförderung schaffen wir somit eine Win-Win Situation für beide Seiten“, führt Weiß weiter aus.