Peter Weiß: Perspektive für Hoteliers und Gastronomen eröffnen

„Wann können auch wir wieder öffnen?“ Viele Gastronomen wenden sich mit dieser Frage an den CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß. Sie weisen darauf hin, dass die Totalschließung wegen der Corona-Krise zu einer Existenzgefährdung führen könnte. „Ich freue mich, dass die Koalition in Berlin die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie fest verabredet hat“, so Weiß.

Der Abgeordnete hat weiterhin zugesagt, sich für eine kontrollierte und mit Sicherungsmaßnahmen versehene Öffnung der lokalen Gastronomie einzusetzen. „Die Öffnung des Einzelhandels ist die Nagelprobe“, erläutert Peter Weiß.

Auch für Betriebe in der Hotel- und Gastrobranche sieht Weiß Möglichkeiten die Belegung so zu steuern, dass Kontakte minimiert werden. „Wir müssen alles daran setzen, dass sowohl die Betriebe langsam wieder starten können und gleichzeitig die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Der Städtetag hat für die Gastronomie bereits einige sinnvolle Vorschläge, wie etwa eine Abstandsregel zwischen den Tischen, gemacht“, führt Weiß weiter aus.

„Darüber hinaus halte ich es für wichtig, der Branche im Rahmen einer Exit-Strategie eine Perspektive aufzuzeigen. Gerade hier in Baden legen wir besonderen Wert auf die Gastfreundlichkeit und gutes Essen. Ein Verlust von zahlreichen Hotels und Gaststätten wäre deshalb ein besonders schmerzhafter Einschnitt für das öffentliche Leben“, so Weiß.

Der Abgeordnete hält es für wichtig, für die Überwindung der Krise den Gastronomen den Zugang zu eigenen Hilfen zu ermöglichen mit einem finanziellen Krisenfonds – flankierend zu einer Reduktion der Mehrwertsteuer.

Die weltweite Corona-Krise wird nach Überzeugung von Peter Weiß auch massive Auswirkungen auf den Tourismus haben. „Reisen ins Ausland werden vorerst verwehrt bleiben“, ist Peter Weiß überzeugt.

 „Nach der langen Zeit mit Kontaktbeschränkungen wird das Bedürfnis nach Erholung bei vielen Bürgern besonders groß sein. Davon könnten die Betriebe profitieren – vor allem sollten die internationalen Reisebeschränkungen bestehen bleiben“, so der Abgeordnete. Der heimische Tourismus habe damit eine gute Chance, nach der Krise wieder aufzuholen. „Dass es gerade bei uns im Schwarzwald und am Oberrhein besonders schön ist, könnten dann viele Menschen wieder oder neu entdecken“, glaubt Peter Weiß.