Peter Weiß trifft neuen Ärztlichen Direktor der BDH-Klinik Elzach

Abstand halten, Maske tragen und kein Händeschütteln – es gibt sicherlich bessere Bedingungen für ein erstes Kennenlernen.

Nichtsdestrotz war CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß zu einem Antrittsbesuch beim neuen ärztlichen Direktor der BDH-Klinik Elzach Prof. Dr. Christian Weimar gekommen. Die Corona-Pandemie war dabei nicht nur in Form der Hygiene- und Abstandsregeln präsent, sondern spielte auch thematisch eine zentrale Rolle.

„Die zusätzlichen Beatmungsplätze, die wir im Frühjahr für die Versorgung von Intensivfällen bereitgehalten haben, gibt es nach wie vor“, erklärte der ärztliche Direktor auf die Frage des Bundestagsabgeordneten, wie das Haus für eine zweite Welle der Pandemie gerüstet sei. Im März kommenden Jahres soll auch der Neubau in Betrieb gehen, der weitere Behandlungsmöglichkeiten für schwer betroffene Patienten bieten würde. Bislang sei aber kein Corona-Patient vor Ort in Behandlung. „Die Falluahlen steigen zwar wieder, aber noch gibt es keine große Anzahl von Intensivpatienten“, so Weimar weiter. Der Grund für die bislang geringe Intensivpatientenzahl ist das im Vergleich zum Frühjahr niedrigere Durchschnittsalter der Infizierten. Mit strengen Hygieneregeln sei es bislang auch gelungen, Infektionen innerhalb der BDH-Klinik zu verhindern.
Ein weiteres Thema des Antrittsbesuchs war die Verkehrssituation im Elztal, die besonders bei der Gewinnung von Fachkräften eine Rolle spielt. „Mit der Fertigstellung des Tunnels in Oberwinden und der Inbetriebnahme der neuen Elztalbahn wird auch Elzach für Berufspendler attraktiver“, ist sich Weiß sicher. Die BDH-Klinik beitet den Angestellten auch die Möglichkeit, ein Dienstfahrrad über JobRad zu beziehen. „Die Fahrräder werden sehr gut angenommen“, erläuterte Weimar.