Umwelttechnik aus Emmendingen führend -Bundestagsabgeordneter Peter Weiß informiert sich im WEHRLE-WERK

Das WEHRLE-WERK wird auf neuen Feldern der Umwelttechnologie aktiv. Bundestagsabgeordneter Peter Weiß informierte sich bei seinem Besuch über die Auswirkungen der Novelle der Klärschlammverordnung, die Bundestag und Bundesrat Anfang 2017 erlassen haben. Die Verordnung enthält erstmals umfassende Vorgaben zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen und Klärschlammverbrennungsaschen vor, die spätestens ab dem Jahr 2029 zu beachten sind.

Vorstand Heiner Steinberg sieht das WEHRLE-WERK durch die leichte Konjunktureintrübung wenig tangiert und schaut optimistisch in die Zukunft: „Die Umwelttechnik ist ein vielversprechender Wachstumsmarkt. Gerade auch Schwellenländer haben einen großen Nachholbedarf.“

Das 1860 gegründete Familienunternehmen wird durch Heiner Steinberg in sechster Generation geführt und bezieht seit kurzem auch die siebte Generation mit ein. Das WEHRLE-WERK ist weltweit in den Feldern Energie-, Umwelttechnik sowie Fertigung aktiv, beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter und erzielt einen jährlichen Umsatz von ca. 40 Mio. €.

Darüber hinaus informierte Vorstand Heiner Steinberg den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß über den „Emmendinger Plan“ – eine Vielzahl an Ideen zur besseren Durchlässigkeit zwischen dem Areal des WEHRLE-WERKS und der Emmendinger Innenstadt. Der Vorstand des WEHRLE-WERKs hat hier die Initiative ergriffen und lässt konkrete Pläne in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Emmendingen und anderen Projektpartnern erstellen. Das Bild zeigt exemplarisch Heiner Steinberg (rechts) und Peter Weiß zwischen einer Produktionshalle und dem Parkplatz an der Markgrafenstraße. Durch eine Umgestaltung des Parkplatzes, einen Abriss des Zaunes sowie einer Aufhebung der Verdolung des Mühlbachs könnte eine Promenade entstehen. Peter Weiß war von den deutlichen Aufwertungsmöglichkeiten der Emmendinger Innenstadt begeistert und sagte für die kommenden Entwicklungen seine volle Unterstützung zu.