Weiß: Bahn muss sich an Parlamentsvorgaben halten

Mit großer Verwunderung hat Bundestagsabgeordneter Peter Weiß die Ausführungen des Vertreters der Deutschen Bahn bei der Informationsveranstaltung in Freiburg zu Kenntnis genommen. Dort war von Seiten der Bahn verlautet worden, dass noch zu klären sei, welche Zugzahlprognose für den Lärmschutz an der Rheintalbahn anzuwenden sei.

„Konnten bisher noch Unklarheiten bestehen, welche Berechnungsgrundlage für den Lärmschutz an der Rheintalbahn angewandt wird, sind diese seit der Sitzung des Verkehrsausschusses ausgeräumt. Denn alle Fraktionen interpretieren den Beschluss des Bundestages von 2016 zur Rheintalbahn so, dass die Zugzahlprognose 2025 als Grundlage für den Lärmschutz anzuwenden ist. Ich hoffe, dass dies auch die Deutsche Bahn verstanden hat und sich an die Parlamentsvorgaben hält“, so Weiß. Vor diesem Hintergrund wird sich der Bundestagsabgeordnete beim Bundesministerium für Verkehr um eine klare Ansage gegenüber der Bahn kümmern.

„In der Sitzung des Verkehrsausschusses am vergangenen Mittwoch hat die verkehrspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Daniela Ludwig, die Bahn darum gebeten, den Termin in Freiburg zu verschieben. Hätte die Bahn diese Bitte respektiert, wäre es jetzt nicht zu dieser neuerlichen Verwirrung um die Zugzahlprognosen gekommen“, erklärt Weiß.